Hinter meinem Blog

[Rückblick] Zu wenig Zeit für Bücher 01/2019

Beim Zusammensuchen meiner Lesehighlights für meinen Jahresrückblick habe ich gemerkt, wie sehr mir die Monatsrückblicke bei der Orientierung fehlten. Außerdem schreibe ich die Rückblicke eigentlich ganz gerne, weil ich darin nicht nur mein Leseverhalten reflektiere, sondern auch Bücher aufzähle, die ich nicht rezensieren werde. Also führe ich diese Tradition nun wieder ein und möchte euch auch direkt mit in den Januar nehmen!

Was habe ich gelesen?

Zu Anfang des Jahres habe ich geschwind noch die fehlenden Bücher für die Bewertung des Bloggerpreises Das Debüt gelesen. Das waren mit Der letzte Huelsenbeck von Christian Y. Schmidt und Orchis von Verena Stauffer leider gerade die beiden für mich schwächsten Bücher der Shortlist. Warum ich den beiden keine Punkte geben konnte, könnt ihr in meinen Rezensionen nachlesen, hier kommt ihr auch noch einmal zu meiner Gesamtbewertung. Und ganz platt sei an dieser Stelle noch einmal auf den für mich besten Roman der Shortlist verwiesen, nämlich Nichts, was uns passiert von Bettina Wilpert. Den habe ich zwar nicht diesen Monat gelesen, aber man kann das Buch gar nicht oft genug empfehlen meiner Meinung nach!

Ansonsten habe ich Die letzten Tage des Patriachats von Margarete Stokowski gelesen. Die Kolumnensammlung hat mir einige nachdenkliche Momente beschert und ich werde sie euch in Kürze auch noch vorstellen.

Schattenspringer. Wie es ist, anders zu sein von Daniela Schreiter hatte ich schon sehr, sehr lange auf der Wunschliste. Eigentlich wollte ich mir die Graphic Novel bereits letztes Jahr kaufen, aber dann habe ich mir immer gesagt, dass ich sie mir erst nach dem Umzug holen werde – ein Buch weniger zum Umziehen 😉 Im Januar habe ich mir meinen Buchwunsch dann endlich erfüllt und noch am selben Abend habe ich die GN durchgelesen. Das spricht eindeutig für die Geschichte! Auch hier möchte ich euch das Buch unbedingt noch näher vorstellen…

Als letztes Buch diesen Monat habe ich Mercy Seat von Elizabeth H. Winthrop gelesen. Die Geschichte und die Erzählung hat mich emotional sehr berührt, Mercy Seat ist sicherlich kein einfaches, aber ein wundervolles Buch. Auch hier empfehle ich für näheres unbedingt meine Rezension!

Ansonsten lese ich gerade das Sachbuch Darf man in einem Rechtsstaat auch links fahren?, das Mitmachbuch #tunwirwas: Wie unsere Generation die Politik erobert und höre, seit gefühlt fünf Monaten, das Hörbuch Der Name des Windes. Ich habe diesen Monat aber einfach sehr wenig Lesezeit gehabt, da ich nun konzentriert mit meiner Masterarbeit begonnen habe und viele Abend- und Wochenendstunden, die ich sonst für den Blog aufwenden würde, am Schreibtisch sitze. Ganz frisch fange ich zusätzlich noch Das weibliche Prinzip von Meg Wolitzer an, das ich mit einer Freundin lese, und Ein wirklich erstaunliches Ding von Hank Green, das mich gestern postalisch erreichte. Ach und habe ich erwähnt, dass ich von einer Freundin das Hörbuch Die Känguru-Apokryphen geschenkt bekommen habe? Vielleicht muss ich im Februar einfach ein bisschen weniger schlafen, um Zeit für all diese schönen Geschichten zu haben!

Was war sonst noch los?

Über Twitter bekommt man es bei mir immer noch mit: Die letzten Nachwirkungen des Umzugs beschäftigen uns. Ich habe inzwischen alle Bücher ausgepackt, aber wirklich sortieren konnte ich sie noch nicht. Erstmal bin ich froh, dass zumindest alle Bücher in die Regale gepasst haben. Neben meinem Job konzentriere ich mich aber gerade sehr auf meine Masterarbeit, was dazu führt, dass ich zurzeit auch wieder Bibliotheksbücher zuhause sammele. Damit mein Schreibtisch zumindest ein wenig ordentlicher ist, habe ich mir nun ein kleines Regal in Blickweite hingestellt und sammele dort meine Bücher sortiert nach der jeweiligen Bibliothek, aus der ich die Bücher geliehen habe.

img_20190131_112057714929386.jpg
Bibliotheksbuch-Regal

Ansonsten ist eigentlich nur noch erwähnenswert, dass ich vor kurzem das erste Mal die Lesebühne Schkeuditzer Kreuz besucht habe. Ich hatte einen wunderbaren Abend und viel Spaß und kann im Nachhinein gar nicht verstehen, warum ich da nicht schon früher einmal war. Zur nächsten Lesebühne gehe ich auf jeden Fall wieder und demnächst gibt es auch noch eine kleinen begeisterten Rückblick 😉

Was habt ihr so schönes erlebt im Januar?

11 Kommentare

  • Chrissi

    Halle,

    ich glaube dir sofort, dass du ohne Monatsrückblicke den Überblick für den Jahresrückblick verloren hast. Man vergisst Dinge einfach viel zu schnell.
    Deswegen schreibe ich mir immer mein Lesejahr handschriftlich in ein Notizbuch. Da kann man immer noch mal nachblättern. 🙂
    Die letzten Tage des Patriachats von Margarete Stokowski habe ich auch noch auf dem SuB, Mal schauen wie bald ich dazu komme.

    Viele Grüße
    Chrissi

    • Jennifer

      Liebe Chrissi,
      ich bin leider zu faul, um so etwas in einem Notizbuch immer nachzutragen. Oftmals rettet mich Goodreads, aber sich da durchzuwurschteln finde ich bei vielen Büchern schon wieder umständlich. Von daher werde ich lieber wieder die Monatsrückblicke einführen, die sind dann auch immer ein ganz guter Abschluss des Monats für mich 🙂
      Stokowski lässt sich prima nebenbei lesen, da die Kolumnen meist nur ein bis zwei Seiten lang sind. Nachdenken kann man aber länger darüber 😉
      Ganz viel Spaß beim Lesen!
      Jennifer

  • Nicole

    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Schreiben der Masterarbeit ;). Ich bin zwar erst im ersten Semester des Masters, aber mir graut es jetzt schon davor. Kann gut verstehen, dass du da kaum zu lesen gekommen bist. Geht mir ähnlich wenn ich Hausarbeiten oder umfangreichere Arbeiten für die Uni zu schreiben habe.

    Ich finde ja, dass sich die beiden Sachbücher sehr interessant anhören. Ich studiere ja Politik und somit wären die definitiv was für mich. Schreibst du dazu denn jeweils eine Rezension?

    Lg Nicole
    #litnetzwerk

  • Tiefseezeilen

    Hallo!

    Wünsche dir viel Erfolg bei der Masterarbeit und das alles glatt läuft!
    Von deinen Büchern kenne ich leider keins, aber das Buch „Das weibliche Prinzip“ ist mir schon öfters begegnet und spricht mich am meisten an von allen.

    Viele liebe Grüße
    Ani
    #litnetzwerk

    • Jennifer

      Liebe Ani,
      vielen Dank! Das hoffe ich auch, dass alles glatt läuft. Bisher bin ich auf einem sehr guten Weg.

      „Das weibliche Prinzip“ startet ein wenig verkopft, aber es bietet viel Potential für Diskussionen! Ich werde es auf jeden Fall hier rezensieren, wenn ich es gelesen habe 🙂
      Viele Grüße
      Jennifer

  • Tintenhain

    Ich mag Rückblicke auch – sowohl eigene zu schreiben als auch sie bei anderen zu lesen. Meist schafft man es ja auch nicht, Lieblingsblogs regelmäßig zu lesen und dann ist es ganz nett, noch mal einen Überblick zu kriegen, was man eventuell verpasst hat. Neugierig bin ich auf „Darf man in einem Rechtsstaat auch links fahren?“ und „#tunwirwas“ – da kommt doch vielleicht demnächst noch was von dir?

    Liebe Grüße,
    Mona

    • Jennifer

      Liebe Mona,
      ja, so geht es mir auch oft. Manche verlinken ja sogar, worüber sie so gebloggt haben, aber dafür bin ich oft einfach zu faul 😀

      Ja, da kommt noch was! Zu den beiden und noch einem dritten thematisch passenden Buch. Ich fürchte allerdings, dass das im Februar noch nichts wird, weil ich aktuell schwer hinterherhinke mit meinen Rezensionen. Aber du bist nicht die erste, die speziell nach diesen Büchern fragt, daher kommt da auf jeden Fall noch etwas 😉
      Liebe Grüße
      Jennifer
      P.S. Irgendwie schaffe ich es zurzeit nie bei deinem tollen Quiz mitzumachen 🙁 Ich würde so gern, aber es fällt mir immer erst Samstags ein…

  • Zeilentänzerin

    Erst einmal danke ich dir für deine lieben Worte auf meinem Blog. Mir gefällt Dein Blog auch sehr gut, weswegen ich regelmäßig wieder kommen werde. Von Margarete Stokowski liegen bereits zwei Bücher in meinem Regal und warten gelesen zu werden.

    Herzliche Grüße,
    Zeilentänzerin

    • Jennifer

      Liebe Zeilentänzerin,
      lieben Dank, dass freut mich sehr 🙂
      Von Margarete Stokowski mochte ich ja „Untenrum frei“ sehr, sehr gerne. Bin gespannt, was du davon hältst und wünsche dir viel Spaß beim Lesen!
      Herzliche Grüße
      Jennifer

    • Jennifer

      Liebe Natascha,
      das kommt vor 😉 Dieses Mal habe ich aber tatsächlich auch sehr wenig gelesen. Ich hoffe, der Beitrag war trotzdem ein bisschen interessant für dich!
      Liebe Grüße
      Jennifer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.