• [Kolumne] Vertrautes Lesen

    Mein Kopf ist manchmal so voll mit allen Dingen aus meinem Alltag, dass ich das Gefühl habe, gar keine neuen Geschichten mehr aufnehmen zu können. Oft habe ich ein unbekanntes Buch neben mir liegen, kann mich aber nicht durchringen, dieses zu lesen. Ich bin einfach zu müde, zu abgelenkt, habe zu viele Gedanken im Kopf. Leichter fällt es mir dagegen mich mit mir bereits bekanntem Lesestoff abzulenken. Ob oft gelesenes Jugendbuch oder Liebesromanen aus meiner Abi-Stress-Phase, aktuell lese ich, was seicht ist, und vor allem: Was ich eigentlich schon kenne. Diese bekannten Geschichten halten meinen Kopf vom Grübeln ab, sie geben mir ein vertrautes und sicheres Gefühl. Und dennoch belegen…

  • Das bisschen Buch | Rückblick August

    Es fühlt sich wirklich sehr merkwürdig an, diesen Beitrag zu schreiben. Im August habe ich so wenig gelesen wie selten in meinem Leben. Dementsprechend lohnt dieser Beitrag eigentlich kaum… Da ich euch aber ein wenig meine September-Pläne mitteilen möchte, schreibe ich ihn trotzdem! Was habe ich gelesen? Am Anfang des Monats habe ich Der Geschmack von Apfelkernen von Katharina Hagena begonnen, musste es aber nach ein paar Tagen direkt wieder abbrechen. Das Buch klingt total spannend, aber mein Kopf war einfach nicht frei, mich auf was neues zu konzentrieren, ich war stattdessen froh, dass ich meine beiden Juli-Bücher zu Ende lesen konnte! Den schmalen Roman Die Welt der schönen Bilder von Simone…

  • Hello, again!

    Die letzten 23 Wochen haben mich alles an Kraft gekostet, was ich hatte. All diejenigen unter euch, die (regen) persönlichen Kontakt zu mir haben, durften sich sehr, sehr, sehr oft von meinem Stress anhören. Doch all dies ist nun vorbei: Vor wenigen Stunden habe ich meine Masterarbeit im Prüfungsamt abgegeben! Die letzten Wochen waren wirklich verrückt: Ich habe Abende durchgearbeitet (manchmal bis um 2), ich habe meine Arbeit verfeinert und meine komplette Theorie noch einmal umgestellt. Meiner Arbeit hat dies (soviel kann ich bereits jetzt sagen) gut getan, meinem Nervenkostüm nicht immer. Ich möchte euch an dieser Stelle all mein Leiden ersparen und lieber all jenen danken, die mir auf…

  • [Rückblick] Bibliothek, Parkgeschichten & Litcamp Heidelberg|Juni + Juli

    Hallo ihr Lieben, ich weiß, dass derzeit auf meinem Blog nur wenig los ist, aber ich weiß auch, dass ihr angesichts meiner Masterarbeit alle Verständnis für mich habt 🙂 Dennoch wollte ich mit einem kurzen Rückblick ein kleines Lebenszeichen und einen Vorgeschmack auf den rezensionsvollen September geben, im August bleibt es hier weiterhin etwas ruhiger! Was habe ich im Juni und im Juli gelesen? Die Liste meiner gelesenen Bücher für die letzten zwei Monate fällt recht beschaulich aus. Vor allem fällt mir auf, wie ich gerade versuche seichtere Romane zu lesen, damit ich den Kopf für die Masterarbeit frei habe und schlussendlich doch oft bei Sachbüchern oder spezielleren Themen lande.…

  • [Rückblick] Litcamp Heidelberg

    Vom 28. bis 30. Juni war ich in Heidelberg und habe das erste Mal das Litcamp Heidelberg besucht. Für mich ein fantastisches Wochenende mit vielen Gesprächen und wunderbarem Input und weil meine Begeisterung auch nach Tagen (Wochen) ungebrochen ist, gebe ich euch hier einen kleinen Überblick über diese drei Tage und die von mir besuchten Sessions. Freitag Da dies am günstigsten für mich war, bin ich bereits am frühen Freitag Richtung Heidelberg gestartet. Da ich tatsächlich noch vor dem Orga-Team in Heidelberg eingetroffen bin, habe ich mich zu Fuß aufgemacht die Innenstadt zu erkunden. Heidelberg ist wirklich eine schöne Stadt! Leider hatte es an diesem Freitag um die 30 Grad,…

  • [Kolumne] 5 alltägliche Situationen, in denen ich oft NICHT lese

    Sicher kennt ihr auch diese ganzen Listen, wann man lesen kann und wie man noch mehr Lesezeit findet, um möglichst viele Bücher pro Monat zu lesen. Ich lese solche Listen immer mit ein wenig Erstaunen und ganz viel Neid. Natürlich kann man zu allen möglichen Gelegenheiten lesen. Aber seien wir mal ehrlich, wie oft setzen wir uns morgens mit Buch, Kaffeetasse und Handy hin und surfen dann eine halbe Stunde lang durchs Netz statt zu lesen, wie wir es eigentlich geplant hatten? Bei mir ist das gerade ganz genauso: Ich lese unglaublich wenig, obwohl ich eigentlich gerne ständig lesen würde. Warum eigentlich? Um das herauszufinden, habe ich mich selbst ein…

  • [BücherinBüchern] Für gemütliche Lesestunden: „Eine Buchhandlung auf Reisen“ und „Das Haus der vergessenen Bücher“ von Christopher Morley

    Schon viel zu lange hat es kein #BücherinBüchern mehr bei mir gegeben und der Grund dafür ist ganz eindeutig meine Masterarbeit! Alle Bücher, die ich zuletzt gelesen habe und die sich um Literatur drehten, habe ich ausführlich in meiner Masterarbeit analysiert und hatte danach keine Lust mehr auf eine Vorstellung im Blog. Da ich aber abseits von Masterarbeits-Lektüre mal wieder ein paar entspannte Lesestunden brauchte und der Freund mir Das Haus der vergessenen Bücher mehrfach empfohlen hatte, habe ich mir das am letzten Wochenende vorgenommen. Der Schatz ließ mich dann auch die ersten 40 Seiten in Ruhe lesen, bevor er mich trocken darauf hinwies, dass ich Band 1 auch lesen…

  • [Fundstück] Der Unterschied zwischen Kauf und Lizenzerwerb|ebooks

    Der eine oder andere hat es vielleicht schon mitbekommen, Mircosoft schließt seinen Onlinestore. Warum das die Buchbranche und insbesondere Lesende trifft? Weil viele sich nicht bewusst waren, dass sie nicht Bücher (in Form von ebooks) dort erworben haben, sondern nur Lizenzen. Aufmerksam wurde ich selbst über diese Kolumne im Spiegel: Microsoft E-Books: Der Tag, an dem die Bücher nicht mehr funktionieren „Doch so dystopisch das Verschwinden ausgerechnet von Büchern klingt: Der Onlinemarkt wandelt sich seit Langem in eine Richtung, in der uns solche Ereignisse häufiger bevorstehen könnten. Wir kaufen in App-Stores Nutzungslizenzen statt der eigentlichen Produkte, wir basteln uns Watch- und Playlists in der Hoffnung, dass bestimmte Streamingdienste noch lange bestehen. „ Ganz…

  • [Masterarbeit] Verloren in der Theorie

    Ende März habe ich euch von meinem etwas holprigen Start in die Masterarbeitsphase erzählt. Ich habe in der Folge viel Zuspruch und viele motivierende Nachrichten erhalten, wofür ich euch sehr dankbar bin! Inzwischen hat sich einiges getan und daher möchte ich euch heute einen weiteren Blick auf meinen Schreibtisch werfen lassen.