• [Veranstaltungshinweis] Adventsvorlesung des FSR Germanistik

    Ihr Lieben, heute gibt es von mir mal einen kurzen Hinweis in eigener Sache: Diesen Donnerstag findet im Geisteswissenschaftlichen Zentrum die alljährliche Adventsvorlesung des Fachschaftsrats Germanistik der Universität Leipzig statt. Wie jedes Jahr gibt es ein kleines Programm von Dozierenden und Studierenden. In weihnachtlicher Stimmung können wir beisammensitzen, Kekse futtern und einen netten Abend miteinander verbringen! Wichtig wäre nur, dass ihr euch eine eigene Tasse mitbringt, da wir nicht so viele Tassen vorhalten können. Natürlich sind auch interessierte Nicht-Germanisten willkommen! 🙂 Wann und Wo? Geisteswissenschaftliches Zentrum (GWZ) in der Beethovenstraße 15, Hörsaal im EG, Donnerstag, 12. Dezember 2018 von 18 bis 20 Uhr Hier noch der Link zur FSR-Website Einen schönen 2. Advent…

  • [Rezension] Kleine Geschichten aus Wien: „Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung“ von Petra Hartlieb (Gewinnspiel)

    Vor einigen Jahren habe ich Meine wundervolle Buchhandlung von Petra Hartlieb gelesen und mich sehr über die  kleinen Anekdoten aus der Wiener Buchhandlung amüsiert. Petra Hartlieb schafft es einfach, dass man sich von ihr zu einem Kaffeekränzchen eingeladen fühlt. Nun erzählt sie pünktlich zum Weihnachtsgeschäft neue Geschichten aus ihrem chaotischen aber liebenswerten Buchhändleralltag. Kleiner Plausch über das Weihnachtsgeschäft Wie bereits in ihrem vorhergehenden Buch über ihre kleine vollgestopfte Buchhandlung in Wien, schafft Petra Hartlieb es auch hier wieder eine angenehme Kaffeekränzchen-Atmosphäre heraufzubeschwören. Man hat unweigerlich das Gefühl mit einer guten Freundin bei einem Kaffee beisammen zu sitzen. Und nebenbei ein paar Anekdoten aus dem Wahnsinn des Weihnachtsgeschäftes zu erfahren. Dass Hartlieb…

  • [Advent] Mit einem „Literarischen Adventskalender“ durch die Weihnachtszeit

    Alle Jahre wieder kommt die Adventszeit überraschender als man denkt. Mir selbst wurde erst vor einigen Tagen richtig bewusst, wie nahe das Jahresende schon wieder gekommen ist. In der Adventszeit lege ich immer eine Weihnachtsliste an und überlege mir in diesem Zuge auch immer wieder, wer in welcher Form in der Weihnachtszeit eine kleine Aufmerksamkeit von mir bekommt. Da die letzten Wochen für mich selbst so stressig waren, habe ich mir gedacht, dass ich mir selbst auch einmal etwas Gutes tun sollte und habe mir einen literarischen Adventskalender bestellt. Ein literarischer Adventskalender? Richtig gehört, Adventskalender gibt es nicht nur mit Schokolade, sondern in vielen verschiedenen Formen. Sehr beliebt scheinen Kalender…

  • [Empfiehl mir 5] Zu Besuch in Hamburg

    Vorletztes Wochenende Vor einer ganzen Weile war ich in Hamburg und habe mein erstes Literaturcamp besucht. Aber nicht nur das war ein erstes Mal für mich, ich habe auch das erste Mal bei einem mir bis dato völlig fremden Buchmenschen übernachtet. Eine tolle Erfahrung! Am ersten Abend war ich zu müde, um Anjas Bücherregal genauer in den Blick zu nehmen, aber am Samstagabend haben wir uns lange über Bücher und Buchempfehlungen unterhalten. Nachdem ich von Anja zwei Bücher hingelegt bekommen hatte und sie nach weiteren Empfehlungen in ihrem Regal suchte, dachte ich mir „Warum eigentlich keine Buchempfehlungsreihe auf meinem Blog?“. Es gibt so viele tolle Bücher, die kann ein Mensch alleine…

  • [Antisemitismus] Ein Appell an die Zivilgesellschaft: „Schonzeit vorbei“ von Juna Grossmann

    Neben Desintegriert euch! von Max Czollek (erschienen bei Hanser) ist Schonzeit vorbei von Juna Grossmann DIE aktuelle Lektüre zum Thema jüdischer Antisemitismus. Juna Grossmann bloggt außerdem unter irgendwie jüdisch über ihr jüdisches Leben in Berlin. „Kaum wahrgenommen von der Öffentlichkeit.“  Schonzeit vorbei, Seite 43 Juna Grossmann arbeitet in einer NS-Gedenkstätte. Dort ebenso wie in ihrem täglichen Alltag erlebt sie immer wieder Formen von Antisemitismus. In diesem sehr persönlichen Bericht schildert sie anekdotisch verschiedene Begebenheiten und schnell wird klar: Antisemitismus ist längst kein Randphänomen mehr. Viele der geschilderten Vorkommnisse sind bereits einzeln betrachtet aufrüttelnd. In dem geschilderten Gesamtbild wird jedoch klar, wie stark das Problem in den vergangenen Jahren gewachsen ist.…

  • [Rezension] Warum „Das Leben kostet viel Zeit“ von Jens Sparschuh zu viel Lesezeit kostete

    Auf der Leipziger Buchmesse 2018 stolperte mein Freund zufällig über Das Leben kostet viel Zeit von Jens Sparschuh. Eigentlich klang das Buch sehr interessant, daher wollte ich es sehr gerne lesen. Leider entpuppte sich die Geschichte als etwas anderes als erwartet sodass ich zum Schluss leider sagen muss: Dieses Buch kostete zu viel Zeit! Das Leben kostet viel Zeit von Jens Sparschuh Früher arbeitete er als Redakteur in einem kleinen lokalen Tagblatt. Nun schreibt Titus Brose für LebensLauf die – oftmals eintönig bis belanglosen – Lebenserinnerungen von Senioren auf. Im Alten Fährhaus, dem örtlichen Altenheim, trifft er dabei so manche skurrile Gestalt und sinniert über Sinn und Unsinn des Lebens…

  • [Gastartikel] Spielsucht – jeden kann es treffen!

    Vor kurzem erreichte mich eine E-Mail mit einer Rezensionsanfrage. Aktuell habe ich jedoch keine Zeit und Kraft, weitere Rezensionsexemplare anzunehmen, denn Masterarbeit und Umzug halten mich in Atem. Mo, der mich anschrieb, erklärte sich jedoch freundlicherweise bereit, einen Gastartikel für meinen Blog zu verfassen, denn sein Thema ist ein sehr wichtiges, dem ich gerne Raum einräumen möchte! Im Artikel erklärt Mo euch wie Spielsucht aussieht, wie man selbst oder wie andere die Symptome erkennen können und was man gegen Spielsucht tun kann. Spielsucht – jeden kann es treffen! Was genau ist Spielsucht? Spielsucht ist der umgangssprachliche Ausdruck, wenn man über pathologisches, also zwanghaftes oder krankhaftes Glücksspielverhalten redet. Es gibt die…

  • Buchmesse: Netzwerken in der Buchbranche |Young Professionals‘ Day 2018

    Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2018 fand der Young Professionals‘ Day 2018 statt. Veranstaltet haben diesen die Jungen Verlagsmenschen, Bommersheim Consulting, die Abteilung Berufsbildung des Börsenvereins, der mediacampus frankfurt und die Frankfurter Buchmesse. Das Programm war sehr vielfältig, wer hier weitere Informationen sucht, findet diese beispielsweise beim mediacampus frankfurt. Im Rahmen des Young Professionals‘ Day wurde beispielsweise die ersten Gütesiegel für Volontariate durch die Jungen Verlagsmenschen verliehen. Das Gütesiegel soll Verlage oder andere branchennahe Unternehmen auszeichnen, die besonders gute (und faire) Volontariate durchführen und bietet Bewerber*innen eine erste Orientierung für den Brancheneinstieg. Ausgezeichnet wurden Kiepenheuer & Witsch,  Open Publishing und der Ernst Klett Verlag. Ich finde ein solches Siegel eine sehr gute Sache, da der Berufseinstieg in die…

  • [GenderStudies] Mehr als graue Theorie und Begrifflichkeiten: „Queer – Eine illustrierte Geschichte“ von Meg-John Barker und Julia Scheele

    Die Queer Theory ist ein weites und manchmal kompliziertes theoretisches Feld. Queer – Eine illustrierte Geschichte stellt die Entwicklung der Queer Theory dar und versucht sich an einer Einordnung der verschiedenen inner-theoretischen Strömungen. „Queer-Theory hinterfragt Identität selbst“ Das Buch bietet eine umfangreiche Zusammenfassung von Queer Theory und spart auch nicht an kritischen Kommentaren. Auf meist einer Seite wird ein Begriff, ein Konzept oder eine Strömung dargestellt und eingeordnet, einzelne Zeichnungen sorgen für ein wenig Auflockerung. Sehr hilfreich finde ich beispielsweise, dass Theoretiker*innen durch Bilder und Sprechblasen dargestellt werden und man so wiederkehrende Persönlichkeiten schneller wiedererkennen kann. Rein inhaltlich steigt das Buch mit einer Erläuterung zur Herkunft des Begriffes Queer ein…

  • [Bücher] 6 persönliche Empfehlungen zum Gastland Georgien (+ Gewinnspiel)

    Zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse hat sich bekanntermaßen Georgien als Gastland präsentiert. Bereits im Vorfeld konnte man daher hier und da die eine oder andere georgische Empfehlung entdecken, die umfangreichste mir bekannte Empfehlungsliste hat Stefan Mesch auf seinem Blog vorgestellt. Mir hat es unglaublich Spaß gemacht, mir die Präsentation Georgiens auf der Messe anzusehen. Die Ausstellung im Forum Georgien in ihrer Schlichtheit fand ich sehr kunstvoll! Sehr cool war auch, dass man sich vor Ort ein Klebe-Tattoo mit georgischen Buchstaben machen lassen konnte. Leider kennt das georgische Alphabet kein J und ein I (als Alternative) gab es nicht mehr. Also habe ich mich für die kaukasischen Berge als Motiv-Tattoo entschieden. Ich…