• [BücherinBüchern] Für gemütliche Lesestunden: „Eine Buchhandlung auf Reisen“ und „Das Haus der vergessenen Bücher“ von Christopher Morley

    Schon viel zu lange hat es kein #BücherinBüchern mehr bei mir gegeben und der Grund dafür ist ganz eindeutig meine Masterarbeit! Alle Bücher, die ich zuletzt gelesen habe und die sich um Literatur drehten, habe ich ausführlich in meiner Masterarbeit analysiert und hatte danach keine Lust mehr auf eine Vorstellung im Blog. Da ich aber abseits von Masterarbeits-Lektüre mal wieder ein paar entspannte Lesestunden brauchte und der Freund mir Das Haus der vergessenen Bücher mehrfach empfohlen hatte, habe ich mir das am letzten Wochenende vorgenommen. Der Schatz ließ mich dann auch die ersten 40 Seiten in Ruhe lesen, bevor er mich trocken darauf hinwies, dass ich Band 1 auch lesen…

  • 3 Romane, die mich als Jugendliche geprägt haben

    Heute kommt ein spontaner Beitrag, denn ich habe irgendwie keine Lust eine meiner eigentlich geplanten Rezensionen zu schreiben. Stattdessen habe ich über Twitter gefragt, was für buchige Themen euch interessieren würden und mir eines davon (leicht abgewandelt) rausgepickt. Das Thema lieferte übrigens @zwiebelbaguette, herzlichen Dank dafür! Tiefes Kramen in der Erinnerung… Es soll heute also um drei Romane gehen, die mich als Kind bzw. Jugendliche geprägt haben. Dazu musste ich tatsächlich zuerst einmal kramen, was ich früher eigentlich gelesen habe. Besonders durch mein Studium hat sich mein Leseverhalten in den letzten Jahren nämlich ziemlich verändert! Inzwischen lese ich gerne auch ernstere Themen und hinterfrage kritisch Figuren, Handlungen und Welten. Früher…

  • [BücherinBüchern] Vom Bücher horten: „Das Mädchen, das in der Metro las“ von Christine Féret-Fleury

    Wo sollte man ein Buch mit einem solchen Titel lesen, wenn nicht in der Metro? In Ermangelung derselben habe ich Bus und S-Bahn genommen und mir gedacht, dass das französische Flair dem deutschen Busfahren doch bestimmt sehr ähnlich sein müsste. (Ist es nicht! Wenn ihr die Möglichkeit habt, fahrt lieber nach Frankreich in den Urlaub und setzt euch dort in die Metro. Das ist nicht vergleichbar. Und nehmt ein anderes Buch mit!) Das Mädchen, das in der Metro las Eines Tages steigt Juliette eine Station zu früh aus und schlendert zu Fuß zu ihrer langweiligen Arbeit. Auf der Suche nach etwas Neuem macht sie eine folgenschwere Begegnung und trifft auf…

  • [Advent] Mit einem „Literarischen Adventskalender“ durch die Weihnachtszeit

    Alle Jahre wieder kommt die Adventszeit überraschender als man denkt. Mir selbst wurde erst vor einigen Tagen richtig bewusst, wie nahe das Jahresende schon wieder gekommen ist. In der Adventszeit lege ich immer eine Weihnachtsliste an und überlege mir in diesem Zuge auch immer wieder, wer in welcher Form in der Weihnachtszeit eine kleine Aufmerksamkeit von mir bekommt. Da die letzten Wochen für mich selbst so stressig waren, habe ich mir gedacht, dass ich mir selbst auch einmal etwas Gutes tun sollte und habe mir einen literarischen Adventskalender bestellt. Ein literarischer Adventskalender? Richtig gehört, Adventskalender gibt es nicht nur mit Schokolade, sondern in vielen verschiedenen Formen. Sehr beliebt scheinen Kalender…

  • [BücherinBüchern] Französischer Charme und Urlaubsfeeling: „Das Lächeln der Frauen“ von Nicolas Barreau

    In wenigen Wochen werde ich meine Masterarbeit beginnen und bereits seit mehr als einem halben Jahr suche ich daher Bücher, in denen der Literaturbetrieb eine zentrale Rolle spielt. Im letzten gemeinsamen Familienurlaub schwärmte meine Mutter mir daher von dem Film „Das Lächeln der Frauen„, nach dem gleichnamigen Buch von Nicolas Barreau, vor. Da ich den Film dann aber doch nicht geschaut hatte, schickte meine Mama mir einige Wochen später das Buch zu, damit ich es in meine Masterarbeit aufnehmen kann. Das Lächeln der Frauen, oder: Wenn ein Buch ein Leben verändert Die Geschichte ist so kitschig wie schön: Die attraktive Restaurantbesitzerin Aurélie wurde von ihrem Freund verlassen. Vor Liebeskummer und…

  • [BücherinBüchern] „Die Stadt der träumenden Bücher“ in Bildern erzählt

    Wer hatte ihn noch nicht in der Hand, den Comic zum bekannten Buch Die Stadt der träumenden Bücher von Walter Moers? Wahrscheinlich sind es wenige. Walter Moers ist nicht einfach beliebt, er schreibt auch fantastisch gut! Ich selbst habe „Die Stadt der träumenden Bücher“ sowie den Nachfolger Das Labyrinth der träumenden Bücher geliebt und sehr oft gelesen, auch wenn ich erst spät mit Moers in Berührung kam. Mein Zweitbetreuer meiner Bachelorarbeit hatte uns die Bücher während eines Seminars empfohlen und seitdem habe ich einige, wenn auch leider noch nicht alle, Moers gelesen. Klar, dass ich mir auch den Comic einmal näher anschauen wollte – und die Erwartungen hoch waren. Die Stadt…

  • [BücherinBüchern] Von einer Reise voller Geschichten: „Mein wunderbares Bücherboot“ von Sarah Henshaw

    Meine wundervolle Buchhandlung von Petra Hartlieb habe ich sehr gemocht und ich warte gespannt, auf den im September erscheinenden Nachfolger Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung. Daher war ich sehr neugierig, als ich vor kurzem eine E-Mail von Edenbooks erhielt, in dem mir Mein wunderbares Bücherboot als Rezensionsexemplar angeboten wurde. Da mich die Verrücktheit, entgegen aller kaufmännischer Vernunft eine Buchhandlung zu eröffnen, immer wieder aufs Neue fasziniert, sagte ich direkt zu und einige Wochen später hielt ich das Buch bereits in der Hand. Da es heute erscheint, möchte ich es euch nun – für mich ungewöhnlich pünktlich – vorstellen! Mein wunderbares Bücherboot Die fixe Idee, einen schwimmenden Buchladen zu eröffnen? Die…

  • [BücherinBüchern] Der blinde Literaturbetrieb: „Ein Bär will nach oben“ von William Kotzwinkle

    Dieser Roman wurde mir auf Twitter empfohlen und ich bin sehr dankbar dafür, alleine über den Titel wäre ich wohl niemals darauf gekommen, ihn zu lesen. Dabei ist der Titel wirklich nicht schlecht gewählt, er lässt nur nicht auf den ersten Blick erkennen, welche Geschichte sich da verbirgt: Ein Bär will nach oben Arthur Bramhall ist Literaturdozent an einer amerikanischen Universität. Und er schrieb ein Buch: Sein erstes Buch verbrannte im Feuer, um sich davor zu schützen, legt er die zweite Version in einer Aktentasche unter einen Baum. Dort findet ein Bär die Tasche und dieser Bär, der findet die Idee Autor zu werden selbst gar nicht schlecht. So stellt…

  • [BücherinBüchern] „Bestseller“ von Beka Adamaschwili

    Julia von Leselust hat so subtil für Bestseller geworben, da bin ich glatt neugierig geworden. Tatsächlich war ich bereits vorher über den Roman gestolpert, als ich neue Bücher für meine Bücher in Bücher-Reihe gesucht habe. Dass der Autor im Roman allerdings bereits tot ist, war mir dann ein wenig zu skurril. Nachdem Julia aber immer und immer wieder auf Bestseller aufmerksam machte, dachte ich mir, dass ich dem doch noch eine Chance geben sollte: Bestseller von Beka Adamaschwili Pierre Sonnage, ein mäßig erfolgreicher Schriftsteller, tut, was ein Autor tun muss, um seinen Werken zu Erfolg zu verhelfen: Er bringt sich um. Öffentlichkeitswirksam, wohlgemerkt, sonst hätte es ja keinen Sinn. Doch…

  • [BücherinBüchern] „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ von Robin Sloan

    Bei einer Bücherbestellung war Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra das von mir liebevoll bezeichnete „Porto-Buch“. Gekauft habe ich es vor allem wegen des Titels und einem kurzen Blick auf dem Klappentext, die Erwartungen lagen also nicht allzu hoch. Dennoch hat mich das Buch zwischenzeitlich mehr als enttäuscht. Insgesamt bleibe ich ein wenig ratlos zurück: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra Clay Jannon arbeitet in einer durchgehend geöffneten Buchhandlung. Er hat die Nachtschicht – doch weder nachts noch tagsüber scheinen viele Kunden die Buchhandlung zu besuchen. Stattdessen kommen hin und wieder ältere „Mitglieder“ und leihen Bücher aus dem geheimnisvollen Hinterzimmer aus. In diese Bücher darf Clay nicht hereinschauen. Doch eines…