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Bin ich wirklich so mystery? – Erster Teil

Bin ich wirklich so mystery?

Anscheinend, denn ich wurde jetzt schon viermal getaggt! Wow! Herzlichen Dank an alle, die mich nominiert haben!

Ich finde den Tag an sich auch gar nicht schlecht, aber vier einzelne Beiträge werden mir dann doch zu viel. Besonders, weil ich nicht alle zwei Wochen einen Tag schreiben möchte. Deshalb habe ich mir als Kompromiss überlegt (da ich dennoch alle Fragen von allen beantworten möchte), dass ich zwei Beiträge mache, in denen ich jeweils 3 Fakten über mich nenne, die Fragen von zweien beantworte und dann niemanden nominiere, da ich selbst gerade keinen Überblick habe, wer denn schon nominiert wurde. 😀 Vielleicht mache ich das im nächsten Beitrag. Der kommt vermutlich irgendwann Ende November bzw. Anfang Dezember und beeinhaltet dann die Fragen von Dani und Marie von Danrieding und Jen von Jenlovetoread.

Diesmal geht es also um die Fragen von Anni von Wortzerfetzteanni und Pia von Pialalama. Herzlichen Dank noch einmal für die Nominierung!


Drei Fakten über mich

 1. Fakt: Ich mag keine Kälte. Ich bin eine absolute Frostbeule und schätze daher warme Temperaturen sehr. So schön Weihnachten und all das drumherum auch ist, auf dem Weihnachtsmarkt bekomme ich trotzdem schnell kalte Füße und wünsche mir den Sommer zurück…

2. Fakt: Ich bin ein kleiner bis mittlerer Workaholic. Ich kann ganz schlecht nein sagen, wenn ich die Möglichkeit habe, bei einem spannenden Projekt mitzumachen. Das führt dazu, dass ich meist viel zu viel zu tun habe und ständig im Dauerstress bin. Wenn ich also mal grantig wirke, habt ihr einfach gerade eine Stress-Hochphase erwischt 🙂 Seid mir bitte nicht böse drum!

3. Fakt: Ich bin eine Horterin. Von alten Marmeladengläsern über Kleider, die man noch umnähen könnte: Ich kann einfach schlecht noch nutzbare Dinge wegschmeißen. Leider habe ich eigentlich nicht mal die Zeit, um wirklich etwas aus den Dingen zu machen. Aber sie sind halt einfach zu schad‘ zum Wegschmeißen…


5 Fragen von Anni:

  1. Spielt oder habt ihr schonmal ein Instrument gespielt?

Als Kind habe ich sowohl eine Gitarre gehabt als auch ein Keyboard samt Lernheft geschenkt bekommen. Ich war immer ein sehr musikalisches Kind, habe viel gesungen und mochte Musik sehr. Was ich gar nicht mochte, sind Noten und jede Form von regelmäßiger Übung. Um es also kurz zu sagen: Ich habe nie ein Instrument gespielt. Dafür singe ich auch heute noch viel 🙂

2) Was mögt ihr an euch?

Puh, eine gar nicht so einfache Frage. Ich mag an mir, dass ich selbst im größten Chaos lesen kann. Ansonsten würde ich wohl nur schwerlich weiterkommen mit meinen oft 3 parallelen Geschichten nebeneinander. Da ich meine Umwelt recht gut ignorieren kann, kann ich in der vollen Bahn lesen (gerne auch im Stehen), in der Mittagspause, abends wenn mein Freund duscht, zwischen zwei Seminarveranstaltungen. Stört mich zum Glück alles überhaupt nicht 😀

3) Wenn ihr ein Buch hättet, indem euer ganzes Leben stehen würde. Würdet ihr es lesen und wenn ja bis zu welchem Tag?

Woran erinnert mich das nur. Grübel… Vielleicht an Und du kommst auch drin vor? Genau wie Kim finde ich die Vorstellung ziemlich beängstigend, dass mein ganzes Leben in einem Roman vorkommt. Mein Leben gehört mir und ich möchte nicht, dass andere es so lesen. Das klingt jetzt vielleicht paradox, da ich mich ja beim Bloggen auch öffentlich darstelle, aber dort kann ich genau so viel zeigen, wie ich möchte und einige Dinge teile ich mit euch, andere sind privat.

Ob ich das Buch selbst lesen wollen würde? Ich glaube nicht. Natürlich wäre ich tierisch neugierig. Aber ich glaube, ich hätte Angst, Dinge über mich oder Menschen, die mir lieb sind, zu erfahren mit denen ich nicht umgehen könnte. Deshalb würde ich das Buch einfach nur verstecken 🙂

4) Was war euer aller liebster Urlaub, wohin ging es?

Meine liebsten Urlaube sind die mit meinen Eltern und mit meiner Schwester. Seit ich ausgezogen bin, fehlt mir einfach der Alltag und die kleinen Dinge mit ihnen. Dinge, die Besuche oder Telefonate einfach nicht ersetzen können. In unserem jährlichen Ostsee-Urlaub habe ich diese Dinge aber wieder und deshalb bedeuten sie mir unglaublich viel. Wir fahren immer in den gleichen Ort und machen dort nicht viel mehr als im Strandkorb liegen und lesen oder am Strand entlang spazieren. Aber es gibt nichts schöneres auf der Welt!

5) Wie seid ihr aufs Bloggen gekommen?

Ich habe schon in der Mitte meines Studiums Interesse gehabt, einen Blog zu machen. Einerseits rede (oder schreibe) ich sehr gerne über Bücher, andererseits war ich neugierig auf alles, was gestalterisch mit einem Blog oder einer Website zusammenhängt (also von der Seitengestaltung bis zu Fotos alles was mit der Technik und dem drum herum zu tun hat). Ich habe mich jedoch nicht getraut, einfach alleine loszulegen und meine Freundinnen hatten alle zu viel zu tun, um mit einsteigen zu können oder zu wollen.  So ist das Thema für mich also ein wenig aus dem Kopf verschwunden. Während meines Praktikums bei der Buchmesse Leipzig habe ich mit Anabelle zusammengearbeitet, die ich aus dem Studium schon vom Sehen kannte. Sie hat mich ein wenig bestärkt, dass doch einfach alleine zu machen, wofür ich ihr immer noch super dankbar bin!


mysterybloggeraward


5 Fragen von Pia

1.) Gibt es ein Buch, bei dem euch ein Nicht-Happy-End besser gefallen hätte?

Tatsächlich lese ich hin und wieder auch ein Buch, in dem es kein Happy End gibt. Das ist dann auch meistens passend. Was mich manchmal stört sind nicht die Happy-Enden (ist das der Plural?) an sich, sondern, wenn das glückliche Ende so bemüht herbei geschrieben wird. Da würde ich mir dann manchmal wünschen, dass sich die Figuren nicht 3 Monate nach dem Geschehen plötzlich über den Weg laufen und sich dann alles aufklärt, was den ganzen Roman über nicht besprochen wurde. Kommunikation ist toll, aber wenn vorher auf 400 Seiten das Problem nicht gelöst wurde, ist es auf den letzten 12 Seiten einfach unrealistisch.

2.) Habt ihr schon Biografien gelesen? Wenn ja, wie sagt euch dieses „Genre“ zu, wenn nein, woran liegt’s?

Ich habe nur in ein paar Biografien reingelesen, aber irgendwie kann ich mit diesem Genre wenig anfangen. Am schlimmsten sind Autobiografien, da fühle ich mich oft gar nicht angesprochen. Ich weiß auch gar nicht genau, woran das liegt. Vermutlich reicht mir einfach die Kurzfassung eines fremden Lebens (alles, was länger als ein durchschnittlicher Wikipedia-Artikel ist, langweilt mich dann einfach). Schöner finde ich da Berichte oder Interviews oder so, da dort meist noch eine Wertung oder Einschätzung durch außen mitgegeben wird.

3.) Was würdet ihr dazu sagen, wenn man auf der ganzen Welt nur eine Sprache sprechen würde?

Grundsätzlich wäre das toll, wenn jeder jeden verstehen kann. Aber es ist nicht realistisch. Ich als Germanistin könnte nun lange darüber referieren, wie die verschiedenen Sprachen miteinander zusammenhängen, wie Sprachfamilien gewachsen sind. Aber lassen wir das mal kurz beiseite und gehen davon aus, dass spontan eine neue Sprache entsteht, die alle Menschen auf der Welt sprechen. Was würde passieren?

Sprache ist ein lebendiges Gebilde. Die Sprecher würden in verschiedenen Regionen (nicht unbedingt ländergebunden, man siehe nur alle Dialekte und Regiolekte des Deutschen, die sich bis in die Schweiz und Österreich ziehen) trotzdem bald wieder unterschiedlich reden. Sprache verändert sich permanent, das ist das wundervolle an ihr und macht sie als Untersuchungsgegenstand so spannend. Deshalb wäre es doch fast schade, wenn wir alle dieselbe Spreche sprechen 🙂

4.) Gibt es eine bestimmte Zeit oder ein bestimmtes Jahrhundert, in dem ihr gerne gelebt hättet?

Es gibt viele Zeitalter in der Vergangenheit, die ich sehr sehr spannend finde. Ich mag aber auch unsere heutige Zeit (von den letzten Entwicklungen mal abgesehen) inklusive Kanalisationssystemen usw. Wenn überhaupt würde mich die Zukunft reizen. Da bleibt dann nur die Frage offen: Wie weit in die Zukunft geht man?

5.) In Film und Buch gibt es unzählige Vorstellungen von der Zukunft. Gibt es eine futuristische Idee, die ihr gerne erleben würdet?

Wenn es um Zukunftsversionen geht, lese ich oft Dystopien und in keiner davon möchte ich leben. Ich habe aber gerade Gegen Trump von Naomi Klein gelesen (Rezension folgt in einigen Tagen) und sie entwirft eine realistische Version einer näheren Zukunft, in der ich gerne leben würde. Darin geht es um eine gerechtere Welt, in der nicht der Vorteil einzelner im Vordergrund steht, sondern eine Gerechtigkeit für alle, die auf diesem Planeten leben. Ich fürchte, dass wir in unserer Generation diese Welt nicht mehr erleben werden, aber wäre es nicht schön, wenn doch?


Der Mystery Blogger Award

Okoto Enigma:
WHY DID I CREATE THE AWARD?
I created the award because there are a lot of amazing blogs out there that haven’t been discovered, yet. And, most of these blogs deserve recognition. For that reason, I decided to create my own award; and nominate people who can also nominate others; and so on. This is one of the best ways to create a friendly community and build a link between bloggers in the blogosphere; as everyone gets nominated and they too can spread the fun by nominating more people for the award.

Regeln bei Anni

Warum tagge ich niemanden?

Ich stehe diesen häufigen Awards und Tags immer ein wenig zwiegespalten gegenüber. Einerseits freue ich mich natürlich, wenn jemand an mich denkt, andererseits führen diese Tags oft dazu, dass reihenweise kaum noch andere Beiträge veröffentlicht werden, da man gar nicht mehr hinterherkommt, die jeweiligen Aufgaben zu erfüllen. Ich brauche dafür beispielsweise immer sehr lange und ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, dass die Person, die mich getaggt hat, wartet. Da ich selbst also niemanden unter Druck setzen möchte, tagge ich niemanden speziell, freue mich aber, wenn jemand sich animiert fühlt, den Tag einfach so zu machen 🙂

Ich stelle dann gerne individualisierte Fragen zur Verfügung oder ihr übernehmt die Fragen von Anni und Pia 🙂

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