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[Advent][Rezept] Beschwipste Amarettini

Heute ist schon der zweite Advent und wer noch nicht angefangen hat, der sammelt nun spätestens erste Gedanken für Weihnachtsgeschenke. Wer etwas zu Weihnachten selbst machen will, der sollte sich so langsam mit der Ideenfindung beschäftigen.

Ich persönlich finde selbst Gebackenes oder Gemachtes aus der Küche zu Weihnachten eine sehr schöne Geste. Damit kann man sowohl nahe stehende Menschen überraschen als auch jenen eine kleine Freude machen, denen man kein großes Geschenk kaufen möchte. Und die Reste verputzt man einfach selbst 🙂

Beschwipste Amarettini

Inspirieren ließ ich mich von dem Buch „Schöne Geschenke aus der Küche“. Wie auch bei dem Zucchinikuchen, halte ich mich beim Backen nicht immer ganz genau an das Rezept. Also streng genommen, interpretiere ich das Rezept neu 😉

Rezept

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Zutaten, mal wieder fast nach Rezept

300 g gemahlene Mandeln
300 g Zucker
4 Eiweiß
1 Fläschchen Bittermandelaroma
1 EL Amaretto
5 EL Hagelzucker

 


Gebacken

Mandeln und Zucker mischen und im Mörser sehr fein mahlen.“

Ich habe beide Zutaten in eine Schüssel gekippt, allerdings nur 175 g Zucker genommen, das schien mir ausreichend. Das Mischen habe ich einfach mit dem Löffel erledigt und mahlen erschien mir bei bereits gemahlenen Mandeln und den winzigen kleinen Zuckerkörnern auch sinnlos. Man muss es ja auch mit so Rezepten nicht so super genau nehmen!

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Der Teig

„3 Eiweiß cremig (nicht ganz fest) schlagen. Bittermandelaroma und Amaretto unter die Mandelmischung rühren und nach und nach zum Eiweiß geben, bis ein fester Teig entsteht.

Ich habe mich mit dem Eiertrennen immer schon schwer getan. Habe jetzt einfach mal ganze Eier genommen, auch weil mich interessierte, wie das dann schmeckt. Auf Bittermandelaroma habe ich verzichtet, weil es das leider nicht zu kaufen gab. Dafür war ich beim Amaretto sehr großzügig. Ich wollte statt einem einfach zwei Löffel reintun, aber die Flasche kippte beim zweiten Mal etwas zu schnell. Ich schätze, es sind so zweieinhalb bis drei Esslöffel im Teig gelandet.

„Ofen auf 150°C (Umluft 130°) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf das Blech setzen. 1 Eiweiß verquirlen und die Kekse damit bestreichen. Hagelzucker draufstreuen. Plätzchen portionsweise ca. 25 Minuten backen.“

Bei Ofenangaben halte ich mich eigentlich akribisch ans die Anweisungen. Und auch beim Backpapier und kleinen Häufchen kann ich jetzt nicht so viel abweichen. Dafür habe ich mir das vierte Ei gespart, Hagelzucker habe ich eh nicht besorgt. Ich schmelze  für die Verschenk-Version lieber ein wenig Schokolade und träufel die drüber. Der Zucker bricht beim Transportieren wahrscheinlich eh recht schnell ab…

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Zum Reinbeißen

Die fertigen Plätzchen schmecken sehr nach Mandel und erinnern mich ein bisschen an Cantucchini. Man könnte die Häufchen ruhig auch noch ein wenig kleiner machen und man sollte definitiv aufpassen, dass man sie pünktlich aus dem Ofen holt, da sie sonst bestimmt sehr schnell steinhart werden! Das Amaretto-Aroma ist übrigens fast komplett verflogen, vielleicht nehm ich da beim nächsten Mal einfach noch einen Schuss mehr 😉

Ich bin mit diesem Test-Verlauf jedenfalls vollends zufrieden und schlage mir nun den Bauch voll! Einen schönen zweiten Advent wünsche ich!


Hier geht’s zum Buch

Schöne Geschenke aus der Küche // Redaktion: Cornelia Teich

Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft  (anderes Cover aber gleicher Inhalt, soweit ich es beim Blick ins Buch erkennen konnte)

240 Seiten, 3,99 Euro

ISBN 9783625171744

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