• [Masterarbeit] Verloren in der Theorie

    Ende März habe ich euch von meinem etwas holprigen Start in die Masterarbeitsphase erzählt. Ich habe in der Folge viel Zuspruch und viele motivierende Nachrichten erhalten, wofür ich euch sehr dankbar bin! Inzwischen hat sich einiges getan und daher möchte ich euch heute einen weiteren Blick auf meinen Schreibtisch werfen lassen.

  • [Masterarbeit] Eine Idee, ein Anfang und ein schwer einzureichender Antrag

    In den letzten Wochen habe ich mich oft mit anderen über Abschlussarbeiten ausgetauscht. Gerne wurde ich dabei auch nach meiner eigenen Masterarbeit gefragt. Und habe mit meinen Antworten allzu oft für Verwirrung gesorgt: Ja, ich habe bereits begonnen zu schreiben. Nein, also ich schreibe noch nicht am Text, ich lese noch. Also streng genommen recherchiere ich. Ja, ich habe bereits Bücher zuhause, habe einen ersten Entwurf für die Analyse. Ja, ich gehe (un-)regelmäßig in die Bibliothek. Nein, ich habe kein Abgabedatum. Nein, einen Antrag habe ich noch nicht gestellt. Es ist alles sehr kompliziert… Eine Idee Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich mir grob überlegt, worüber ich in meiner…

  • [BücherinBüchern] Französischer Charme und Urlaubsfeeling: „Das Lächeln der Frauen“ von Nicolas Barreau

    In wenigen Wochen werde ich meine Masterarbeit beginnen und bereits seit mehr als einem halben Jahr suche ich daher Bücher, in denen der Literaturbetrieb eine zentrale Rolle spielt. Im letzten gemeinsamen Familienurlaub schwärmte meine Mutter mir daher von dem Film „Das Lächeln der Frauen„, nach dem gleichnamigen Buch von Nicolas Barreau, vor. Da ich den Film dann aber doch nicht geschaut hatte, schickte meine Mama mir einige Wochen später das Buch zu, damit ich es in meine Masterarbeit aufnehmen kann. Das Lächeln der Frauen, oder: Wenn ein Buch ein Leben verändert Die Geschichte ist so kitschig wie schön: Die attraktive Restaurantbesitzerin Aurélie wurde von ihrem Freund verlassen. Vor Liebeskummer und…

  • [Blog] Was neu veröffentlicht wird? Das will ich gar nicht wissen!

    Die Verlagswelt funktioniert in einem Halbjahres-Turnus. Es gibt das Frühjahr und den Herbst und in diesen Intervallen finden Messen und Konferenzen statt und werden Vorschauen gedruckt. Natürlich kannte ich die Vorschauen bereits vor meiner Zeit als Bloggerin, da nahm ich sie aber eher am Rande war. Nachdem ich jedoch zu bloggen anfing, war ein wenig der Drang da, informiert zu bleiben. Also trug ich mich in zahlreiche Newsletter ein und ließ mich viel zu oft über Neuerscheinungen informieren. Die Newsletter führten mich dann allzu oft in Versuchung, doch in der Masse konnte ich nicht alle Bücher wirklich zur Kenntnis nehmen. Oft habe ich einen Newsletter auch einfach ungelesen gelöscht, weil ich…

  • [BücherinBüchern] Der blinde Literaturbetrieb: „Ein Bär will nach oben“ von William Kotzwinkle

    Dieser Roman wurde mir auf Twitter empfohlen und ich bin sehr dankbar dafür, alleine über den Titel wäre ich wohl niemals darauf gekommen, ihn zu lesen. Dabei ist der Titel wirklich nicht schlecht gewählt, er lässt nur nicht auf den ersten Blick erkennen, welche Geschichte sich da verbirgt: Ein Bär will nach oben Arthur Bramhall ist Literaturdozent an einer amerikanischen Universität. Und er schrieb ein Buch: Sein erstes Buch verbrannte im Feuer, um sich davor zu schützen, legt er die zweite Version in einer Aktentasche unter einen Baum. Dort findet ein Bär die Tasche und dieser Bär, der findet die Idee Autor zu werden selbst gar nicht schlecht. So stellt…

  • [BücherinBüchern] Wie trickst man den Literaturbetrieb aus?: „Bestseller“ von Klaus Modick

    Über den Literaturbetrieb Es ist schon eine Weile her, dass der Schriftsteller Lukas Domcik einen erfolgreichen Roman veröffentlicht hat. Sein Verleger rät ihm zu einem medial heißen Thema, beispielsweise dem Nationalsozialismus. Doch Domcik will seinen guten Namen für so etwas nicht hergeben. Als er jedoch die attraktive Rachel am Theater trifft, die so gerne berühmt würde, und seine Großtante ihm ein altes Manuskript vererbt, kommt ihm ein genialer Plan – und ein ein brisantes Spiel mit dem Literaturbetrieb beginnt. Entlarvend, lustig, ehrlich Modick nimmt mit diesem kurzen wie kurzweiligen Roman den Literaturbetrieb, vor allem auch die Literaturkritik, aufs Korn. Der Klappentext täuscht ein wenig, denn tatsächlich spielt der Schreibprozess – wer…

  • Ingeborg Bachmann-Preis 2017

    Der Live-Stream aus Klagenfurt startet gleich. Guckt noch jemand? Falls ja, habt ihr einen Favoriten? Gestern war ich leider den ganzen Tag in der Uni, aber heute bin ich überwiegend daheim und werde den Live-Stream mal mitlaufen lassen. Aufgrund von Unistress habe ich leider kaum was mitbekommen vorab über die Kandidaten. Ist irgendwer besonders interessantes dabei?

  • [BücherinBüchern] Der Wahnsinn von Literaturpreisen: „Der beste Roman des Jahres“ von Edward St. Aubyn

    Wenn im Titel irgendwo das Wort Buch vorkommt. Wenn die Geschichte sich in einer Bibliothek abspielt. Wenn es sich um eine Geschichte über Bücher, Buchhandlungen, Literatur oder das Lesen handelt. Dann werde ich meist sehr, sehr neugierig… In dieser kleinen Serie möchte ich ein paar dieser besonderen Schätze vorstellen. Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr noch weitere Bücher kennt, die ihr mir empfehlen könnt! Heute: Der beste Roman des Jahres von Edward St. Aubin Das Buch Die Handlung ist in Great Britain angesiedelt und zwar kurz vor der Verleihung eines fiktiven Preises, der wohl an den Man Booker Prize (quasi DER britische Literaturpreis) angelehnt ist.  Das Buch liest sich extrem…