• [Kolumne] Warum man über Bücher reden sollte, die man nicht gelesen hat!

    Vor kurzem gab es auf Twitter mal wieder eine Diskussion über die Qualität und Einordnung eines Buches und recht schnell fiel das Argument „Hast du das Buch überhaupt gelesen? Denn wenn nicht, darfst du dich dazu gar nicht äußern.“ (Kein direktes Zitat, sondern von mir paraphrasiert). Aber was spricht eigentlich dagegen, sich zu einem Buch zu äußern, dass man doch gar nicht kennt? Die Bücher, die ich las… Ich bin einer jener unsäglichen Menschen, die nach ihren Hobbys gefragt „Lesen“ stottern und danach schnellstmöglich betonen, dass sie aber auch oft unter Leute kommen. Wie viele Bücher mein Bücherregal zählt, weiß ich gar nicht genau. Die Zahl wäre aber auch irrelevant,…

  • [BücherinBüchern] Vom Bücher horten: „Das Mädchen, das in der Metro las“ von Christine Féret-Fleury

    Wo sollte man ein Buch mit einem solchen Titel lesen, wenn nicht in der Metro? In Ermangelung derselben habe ich Bus und S-Bahn genommen und mir gedacht, dass das französische Flair dem deutschen Busfahren doch bestimmt sehr ähnlich sein müsste. (Ist es nicht! Wenn ihr die Möglichkeit habt, fahrt lieber nach Frankreich in den Urlaub und setzt euch dort in die Metro. Das ist nicht vergleichbar. Und nehmt ein anderes Buch mit!) Das Mädchen, das in der Metro las Eines Tages steigt Juliette eine Station zu früh aus und schlendert zu Fuß zu ihrer langweiligen Arbeit. Auf der Suche nach etwas Neuem macht sie eine folgenschwere Begegnung und trifft auf…

  • [Montagsfrage] Ist Buch lesen oder Buch hören das gleiche?

    Als ich vor gut einem Jahr anfing zu Bloggen half mir die Montagsfrage sehr eine Routine für mich zu entwickeln. Sie lehrte mich erste kürzere Beiträge zu schreiben und mit ihren immer neuen Fragen zum Lesen oder anderen Bereichen das Buch betreffend kamen mir viele Ideen, womit ich mich auf meinem Blog beschäftigen könnte. Irgendwann hatte ich so viele Ideen für Beiträge und Bücher, die ich vorstellen wollte, dass mir die Montagsfrage zu viel wurde und ich lange keine Energie mehr für sie hatte. Nun ist mein Blog umgezogen, mir selbst fehlt nach drei Monaten Praktikum viel Routine, da Beiträge unregelmäßiger kamen, und irgendwo weiß ich gerade nicht recht, in…

  • [BücherinBüchern] Nachdenklich bis träumerisch: „Im Land der Bücher“

    Eine bilderhafte Geschichte Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Vielfalt und Einzigartigkeit der Bücher. Ein Reiseführer ins Reich der Lesenden, der viele Fährten legt und bleibende Spuren hinterlässt. Im Land der Bücher, Klappentext Dieses kleine Büchlein eignet sich eher zum Träumen und Nachdenken denn zum Lesen.  Auf jeder Seite gibt es ein kleines Sätzchen und eine passende Illustration dazu. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die buchigen Welten, in die wir uns als Leser entführen lassen (wollen), und auf der anderen Seite der Leser selbst. Leider war das Buch sogar fast ein wenig zu kurz, da man es sehr schnell durchgeblättert hab. Natürlich kann man sich die Illustrationen länger ansehen…

  • #15 Quergelesen – Eine stille Woche

    Ihr Lieben, diese Woche war es hier ziemlich ruhig. Ich gelobe aber Besserung, dass sich das schnell wieder ändert! Ich habe auch schon einige Ideen, bzw. stehen noch ein paar Rezensionen an, nur fehlte mich diese Woche die Motivation. Gottlob hatte ich zumindest das SuB den Sommer-Fazit schon halb fertig geschrieben und der Buchkunst-Beitrag schrieb sich ja auch recht schnell runter. Aber lest selbst: Was habe ich gelesen? Ich habe diese Woche ziemlich viel gelesen, was daran lag, dass ich lange im Zug saß und da einiges geschafft habe. Angefangen habe ich die Woche mit Nalini Singhs Engelsserie, da bin ich inzwischen bei Engelsdunkel, den ich Mitte der Woche fertig…

  • [BücherinBüchern] Eine Ode an das Nicht-Lesen: „Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat“

    Wenn im Titel irgendwo das Wort Buch vorkommt. Wenn die Geschichte sich in einer Bibliothek abspielt. Wenn es sich um eine Geschichte über Bücher, Buchhandlungen, Literatur oder das Lesen handelt. Dann werde ich meist sehr, sehr neugierig… In dieser kleinen Serie möchte ich ein paar dieser besonderen Schätze vorstellen. Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr noch weitere Bücher kennt, die ihr mir empfehlen könnt! Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat Der französische Literaturprofessor Pierre Bayard veröffentlicht literarische Essays. In diesem Band denkt er über das Nichtlesen nach – allerdings auf eine etwas andere Art als erwartbar 😉 Das Besondere am Nichtlesen von Musils Bibliothekar* besteht…

  • #Fundstück: Lesen & Gehirn

    Nijmegen/Leipzig – Lesen ist evolutionär betrachtet eine junge kulturelle Errungen­schaft – so jung, dass im Gehirn noch kein eigener Platz für sie vorgesehen ist. Wenn Menschen lesen lernen, werden daher Hirnregionen umfunktioniert, die bis dahin für andere Fähigkeiten genutzt wurden. [mehr lesen] aerzteblatt.de

  • [Bücher in Büchern] „Lesewesen“ von Juliane Pieper

    Wenn im Titel irgendwo das Wort Buch vorkommt. Wenn die Geschichte sich in einer Bibliothek abspielt. Wenn es sich um eine Geschichte über Bücher, Buchhandlungen, Literatur oder das Lesen handelt. Dann werde ich meist sehr, sehr neugierig… In dieser kleinen Serie möchte ich ein paar dieser besonderen Schätze vorstellen. Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr noch weitere Bücher kennt, die ihr mir empfehlen könnt! Heute: „Lesewesen“ von Juliane Pieper Von Badewannenlesern, dem Blätterwald und Papiertigern – verbreitete, seltene und sonderbare Geschöpfe aus der Welt des Lesens Eine kleine Fibel der verbreitetsten Lesewesen. Vom Strandleser über den Zeitungsleser zum Fantasy- oder Blogleser 😉 Kurzweilig und amüsant. Juliane Pieper stellt gängige…