Leckeres

[Rezept] Rotweinkuchen | Mein Lieblingskuchen zum Nachbacken

Im Hörbuch Mängelexemplar von Sarah Kuttner wurde er erwähnt und ich habe mich unsagbar darüber gefreut: Der Rotweinkuchen. Bei mir zuhause hieß der in meiner Kindheit auch liebevoll Leckerlein und war jahrelang DER Geburtstagskuchen schlechthin. Und weil ich durchs Hörbuchhören animiert direkt losbacken musste und das Ergebnis auf Twitter so unglaublich gut ankam, bekommt ihr heute das Rezept von mir. Viel Spaß beim Nachbacken, bon appetit, und schaut euch doch während der Backzeit meine kurze und knackige Hörbuch-Rezension mal an!


Vorbereitungszeit: ca. 10 Minuten; Backzeit: ca. 25 Minuten

Zutaten

250 Gramm Margarine
250 Gramm Zucker
250 Gramm Mehl
150 Gramm Schokostreusel
4 Eier
1 Päckchen Bachpulver
5 Teelöffel Kakaopulver
1 Teelöffel Zimt
1/8 Liter (125ml) Rotwein, der wahlweise auch durch
Milch oder roten Traubensaft ersetzt werden kann

Bei Bedarf noch Kuvertüre für eine Schokoglasur


Losgebacken

Der Rotweinkuchen ist ein Rührkuchen und damit kinderleicht nachzumachen:

Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.

(1) Die 4 Eier aufschlagen und mit der Margarine und dem Zucker schaumig schlagen.

(2) Mehl, Backpulver, Kakao und Zimt (kann außerhalb der Weihnachtszeit gerne weggelassen werden, schmeckt aber auch den Rest des Jahres gut) separat vermischen und nach und nach unter die Margarine-Zucker-Eier-Mischung geben.

(3) Vorsichtig den Rotwein zugeben und unterrühren. Wer ungern mit Alkohol bäckt kann den Rotwein natürlich durch Milch ersetzen. Um einen etwas besonderen Geschmack zu erhalten kann man auch roten Traubensaft nehmen, wenn man welchen zur Hand hat.

(4) Zum Abschluss noch die Schokostreusel untermischen (als Kind nannte ich die immer ‚Ameisen im Teig‘).

Tipp: Wie bei vielen Backrezepten kann man Zucker und Schokolade auch gut reduzieren. Durch das Kakaopulver und den Rotwein (oder Traubensaft) schmeckt der Teig sowieso schon sehr süß, das kann man also durch das weglassen gut abmildern. Gesünder ist’s auf jeden Fall 😉 Ich reduziere meist so um die Hälfte des Zuckers…

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(5) Den Teig in eine eher flache Form geben, ob rund, eckig oder ein lustiges Tier bleibt euch überlassen. Nur zu hoch sollte der Teig nicht in der Form stehen, weil er sonst nicht gut durchbäckt.

Den Teig für 20 bis 25 Minuten bei 175 Grad Umluft auf mittlerer Schiene durchbacken. Danach kurz abkühlen lassen und wahlweise

(a) direkt essen (nicht den Magen verbrennen)

(b) mit Puderzucker bestreuen (ja, steht nicht im Rezept, aber geht immer und Puderzucker haben wohl die meisten Bäcker*innen im Haus…)

(c) Schlagsahne drauf (hm, lecker)

(d) noch mit Kuvertüre überziehen

Die Varianten lassen sich beliebig miteinander kombinieren. Bon Appetit!


Noch mehr leckere Rezepte gibt es zum Beispiel in diesem tollen Koch- und Backbuch, das ich euch einmal vorgestellt habe: Gemüseliebe von Tina Ganser

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