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[FürMehrAustausch] 10 lesenwerte Artikel über Bücher, Sprache und Lesen

Für alle, die diese Woche auf dem Weg zur Buchmesse in einer verspäteten Bahn zusätzlich gewonnene Lesezeit haben (es ist alles eine Frage des Blickwinkels) und alle Daheimgebliebenen, die auf der Suche nach interessanten Blogposts und Zeitungsartikeln sind, habe ich mal ein paar fantastische Beiträge gesammelt:

10 lesenswerte Artikel

[Plottideen zur LBM] Den Anfang macht Johannes Franzen, der auf 54Books fünf Romanideen zur LBM verschenkt. Ich wette, dass wir in den kommenden Verlagsprogrammen mindestens drei davon wiederentdecken werden!

[Minimalismus bei Büchern] Anabelle hat sich Gedanken zum Minimalismus bei Büchern gemacht. Ehrlich gesagt traue ich mich gar nicht recht, den Beitrag zu lesen, weil ich auch was in die Richtung schreiben wollte und nun stark vermute, dass Anabelle schon alles relevante geschrieben hat…

[Preise und Teilhabe] Mareike hat sich Gedanken darüber gemacht, wie viel eine Lesung kosten darf und was das mit der Teilhabe an Kultur macht. Besonders toll finde ich, dass sie nicht nur meckert, sondern Lösungswege aufzeigt und zum Nachdenken anregt. Wie viel ist euch eine Lesung wert?

[Gendergerechte Sprache] Die kluge Nina George macht sich ein paar kluge Gedanken um gendergerechte Sprache. Ist sensibles Sprechen denn wirklich so schwer?

Wenn man geschickt im Erzählen ist, kann man es auch durchaus vermeiden, dass man in einen behäbigen Sprachkuddelmuddel kommt, sich in Aufzählungen ergeht.

Nina George über gendergerechte Sprache

[Buchverfilmung THUG] Vera hat sich ein paar kluge Gedanken zur Verfilmung von The Hate U Give gemacht. Der Film ist vor kurzem in den Kinos angelaufen – allerdings in erstaunlich wenigen. Darüber wurde besonders online viel diskutiert. Vera greift diese Diskussion nun auf, liefert ein paar Hintergründe und entschwächt auch einige Falschargumente. Spannend und ausgewogen!

[Leserunden] Jessi hat in einem schon etwas älteren Beitrag zusammengefasst, warum Leserunden auf Buchplattformen oft so mühsam sind. Ich selbst meide solche Leserunden bereits seit einer Weile…

[Mittelmäßige Geschichten] Und Sina hat sich in einem noch älteren Blogpost mal mit der Krux mit den passablen Geschichten beschäftigt. Jeder kennt sie, keiner mag sie. Aber warum sind sie trotzdem schlimmer als schlechte Geschichten?

[Germanistik und Arbeitsmarkt] Die Zeit stellt die These auf, dass Germanisten einfach selbst an ihrer Unvermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt Schuld sind. Was braucht der Arbeitsmarkt Gesellschaftswissenschaftler. Wäre doch besser, wenn alle irgendwas mit Natur-, Informatik- oder Ingenieur- im Namen machen würden. Wenn ich mir die ganzen Germanisten, die ich kenne, so anschaue bin ich in der Tat erstaunt, in welchen Berufen die alle so gelandet sind. Aber gut, was weiß ich schon vom Arbeitsmarkt… Dem hat wahrscheinlich keiner gesagt, dass es sich da vielfach um Germanisten handelt.

[Unendliche Geschichte] Für mich ein Klassiker meiner Kindheit: Die unendliche Geschichte wird 40 Jahre alt. Und der Spiegel zeichnet mal den fast ebenso lange währenden Streit um das Buch nach.

Und zum Abschluss noch was politisches:

[Artikel 13] Der Börsenverein hat mit einer Rechtsanwältin und -expertin darüber gesprochen, was die Auswirkungen von Artikel 13 der EU-Urheberrechtsreform für Buch-Blogs und -Foren sind. Positiv: Große Auswirkungen hat die geplante Reform für uns scheinbar nicht, dafür sind wir zu klein und unkommerziell. Viele anderen (vor allem Urheber wie Autor*innen) wird die Reform aber hart treffen. Insofern finde ich es immer schön, wenn beruhigende Sätze wie „Ich gehe davon aus, dass der nationale Gesetzgeber bei der Umsetzung genau definieren wird…“-usw fallen. Solange weiß man nämlich nichts genaues, sollte sich aber nicht so aufregen, schließlich wirds schon nicht zu schlimm werden… (Letzten Teil bitte mit sarkastischer Stimme vorstellen)

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