• [BücherinBüchern] Für gemütliche Lesestunden: „Eine Buchhandlung auf Reisen“ und „Das Haus der vergessenen Bücher“ von Christopher Morley

    Schon viel zu lange hat es kein #BücherinBüchern mehr bei mir gegeben und der Grund dafür ist ganz eindeutig meine Masterarbeit! Alle Bücher, die ich zuletzt gelesen habe und die sich um Literatur drehten, habe ich ausführlich in meiner Masterarbeit analysiert und hatte danach keine Lust mehr auf eine Vorstellung im Blog. Da ich aber abseits von Masterarbeits-Lektüre mal wieder ein paar entspannte Lesestunden brauchte und der Freund mir Das Haus der vergessenen Bücher mehrfach empfohlen hatte, habe ich mir das am letzten Wochenende vorgenommen. Der Schatz ließ mich dann auch die ersten 40 Seiten in Ruhe lesen, bevor er mich trocken darauf hinwies, dass ich Band 1 auch lesen…

  • [Rezension] (Un)geliebtes Landleben: „Klassenkampf“ und „Platzwechsel“ von André Herrmann

    Voland & Quist stellte mir freundlicherweise „Platzwechsel“ für eine Rezension zur Verfügung und in diesem Zuge fiel mir auf, dass ich den ersten Band „Klassenkampf“ zwar gelesen hatte, da es sich nicht um ein Rezensionsexemplar handelte, hatte ich den Band jedoch nie besprochen. Das will ich nun in einem 2in1-Beitrag nachholen. Klassenkampf Eigentlich hat André sich geschworen nie wieder in seine Heimatstadt in der ostdeutschen Provinz zurückzukehren. Aber natürlich zieht es ihn immer wieder in die alte Heimat – Besuche bei der Familie, Weihnachtsfeste und die obligatorischen Klassentreffen, zu denen niemals jemand geht und wo sich im Laufe eines Abends dennoch alle begegnen. Platzwechsel Gerade als er denkt, dass ihn…

  • [Quick-Tipp] Übers Scheitern: „Wie man es vermasselt“ von George Watsky

    Da es heute viel zu warm zum Denken war, kommt hier ein knackiger Quick-Tipp für euch: 13 kurze Geschichten von George Watsky über das eigene Scheitern und Unperfektion! Wie man es vermasselt von George Watsky George Watsky, eigentlich eher als Hip-Hop-Musiker bekannt, erzählt in 13 kurzen Geschichten aus seinem Leben. Den Stil und die Sprache empfand ich als sehr klar und angenehm, ich konnte mit den Geschichten trotz vollem Kopf wunderbar abschalten. Die Geschichten sind, zumindest wenn ich es richtig in Erinnerung habe, nicht in chronologischer Reihenfolge, was mich manchmal von der Abfolge her ein wenig irritierte. Teilweise ähneln sich bestimmte Erzählung auch sehr, weil sie natürlich immer wieder das…

  • [Rezension] Ein Kurzroman mit Wucht und viel Inhalt: „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ von Stella Delaney

    Obwohl mein Osterurlaub schon eine Weile her ist, wollte ich euch unbedingt noch das feine kleine Buch von Stella Delaney vorstellen, das mir ein paar wunderbare Lesestunden am Strand beschert hatte. Die nächste Ferienzeit rückt ja erfreulicherweise auch schon wieder näher… Vormerkungen Ganz untypisch starte ich noch kurz mit einer persönlichen Vorgeschichte: Für die Lesechallenge #WirLesenFrauen von Eva-Maria war ich während der Buchmesse gezielt auf der Suche nach einem Buch aus einer Autorinnenvereinigung (Hier geht’s nochmal zu meiner persönlichen #WirLesenFrauen-Leseliste). Die meisten Bücher, die in den mir bekannten Vereinigungen erscheinen, sind jedoch rein vom Genre eher nicht mein Fall. Daher war ich schon ein wenig verzweifelt, welches Buch ich für…

  • 3 Romane, die mich als Jugendliche geprägt haben

    Heute kommt ein spontaner Beitrag, denn ich habe irgendwie keine Lust eine meiner eigentlich geplanten Rezensionen zu schreiben. Stattdessen habe ich über Twitter gefragt, was für buchige Themen euch interessieren würden und mir eines davon (leicht abgewandelt) rausgepickt. Das Thema lieferte übrigens @zwiebelbaguette, herzlichen Dank dafür! Tiefes Kramen in der Erinnerung… Es soll heute also um drei Romane gehen, die mich als Kind bzw. Jugendliche geprägt haben. Dazu musste ich tatsächlich zuerst einmal kramen, was ich früher eigentlich gelesen habe. Besonders durch mein Studium hat sich mein Leseverhalten in den letzten Jahren nämlich ziemlich verändert! Inzwischen lese ich gerne auch ernstere Themen und hinterfrage kritisch Figuren, Handlungen und Welten. Früher…

  • [Rezension] Eine Streitschrift gegen Single Shaming! „Weiblich, ledig, glücklich – sucht nicht“ von Gunda Windmüller

    Wenn man sich in unserer Gesellschaft umschaut, kommt man leicht zu dem Schluss das die nicht-gleichgeschlechtliche Paarbeziehung das erstrebenswerteste Beziehungsmodell ist, das die Gesellschaft jemals hervorgebracht hat. Dabei ist dieses Modell aber erstens gar nicht so erstrebenswert und zweitens auch ein Konstrukt, das noch gar nicht so lange in unserer Gesellschaft vorherrscht, wie Windmüller mit ihrer Streitschrift erläutert. Weiblich, ledig, glücklich – sucht nicht von Gunda Windmüller Es steckt schon im Titel: Dieses Buch möchte provozieren und sich gegen die öffentliche Meinung stellen. Das gelingt ihm mal mehr und mal weniger gut. Eine der großen Stärken dieser Streitschrift ist es, dass sie allgemein verständlich und sehr anschaulich geschrieben ist. Das…

  • [Rezension] Was soll man davon halten? „The Future is Female!“ von Scarlett Curtis (Hrsg)

    Feministische Bücher sind meistens richtig gut oder richtig schlecht, aber selten irgendwas dazwischen. Aufgrund vieler begeisterter Rezensionen wollte ich unbedingt ebenfalls einen Blick in The Future is Female! werfen. Nach einem kurzen Schreckmoment habe ich das Buch dann aber schnell wieder beiseite gelegt und danach lange gemieden. Über Ostern habe ich es dann doch gelesen und seitdem überlege ich, ob ich das Buch denn nun gelungen oder furchtbar finden soll. The Future is Female. Was Frauen über Feminismus denken Heute gibt’s statt eigener Zusammenfassung ausnahmsweise mal den Klappentext, meine Meinung und Erläuterung dann wie gewohnt unten und dabei werde ich auch auf den Inhalt eingehen! „Die Welt, in der Frauen…

  • [Rezension] Politikbücher zum Einsteigen für junge Menschen: #tunwirwas, Macht Platz! und Darf man in einem Rechtsstaat auch links fahren

    In den letzten Wochen habe ich einige politische Sachbücher gelesen, ein paar weitere werde ich demnächst noch lesen. Vorerst möchte ich euch in einer kleinen Sammelrezension ein paar Einsteiger-Titel zur politischen Teilhabe vorstellen! Zum Anfangen: #tunwirwas Der erste Titel ist ein absolutes Mitmach-Buch: #tunwirwas. Wie unsere Generation die Politik erobert lädt zum Mitmachen ein. Die beiden jungen Europa-Aktivisten Vincent Speer und Martin Herr beschreiben anschaulich wie sie selbst ihre aktivistische Arbeit begonnen haben. Ein ganz allgemeiner Abschreckungsfaktor ist oftmals der Gedanke, dass man selbst eigentlich gar keine ‚Politik machen‘ möchte. Anhand ihrer eigenen Ereignisse zeigen die beiden sehr schön, dass man sich im Großen wie im Kleinen für eine Sache…