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#9 [MF] Wie hältst du es mit dem Aussortieren?

Hallo ihr Lieben,

um eine Woche verspätet, aber nun starten sie: Meine kostbaren Semesterferien. Habe gerade meine letzte Hausarbeit abgegeben! *trommelwirbel bitte*

Jetzt rolle ich mich auf der Couch zusammen, verscheuche die letzten Schnupfenreste, die mich zuletzt gefangen hielten und lese, was das Zeug hält 😀 Darauf habe ich mich eigentlich schon seit Wochen gefreut! Ich habe mir sogar schon einen kleinen Stapel auf dem Nachttisch aufgebaut, den ich jetzt wegschaffen will. Darunter einige sehr schöne Bücher, die ich aber parallel zu den Hausarbeiten einfach nicht anfangen wollte, da ich mich ganz darauf konzentrieren wollte zu arbeiten und die armen Bücher ja nichts dafür können, dass ich den Kopf voll Schlegel hatte…


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Welche Bücher hast du zuletzt aussortiert?

Oh weh. Welch gemeine Frage. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich nur super schwer von Dingen trennen kann. Inbesondere von Büchern. Zudem muss ich gestehen, dass meine Bücherregale derzeit mehr schlecht als recht thematisch sortiert sind. Bevor ich zu bloggen anfing, habe ich mir lange keine Gedanken gemacht, welche Bücher ich eigentlich wirklich noch ein zweites Mal lesen möchte und welche nicht.

Zudem stehen viele Romane, die ich sofort weggeben würde, gar nicht bei mir, sondern noch bei meiner Mutter. Wir haben jahrelang gemeinsam Bücher gekauft und gelesen. Da findet sich also eine große Menge aus den Kategorien: Historisches, Romantasy, Liebesromane, aber auch Krimis und (Liebes-)Thriller. Die meisten davon würde ich mir heute nicht unbedingt noch einmal durchlesen. Da meine Mutter (oder meine Schwester) die Bücher aber noch liest, kann ich da nicht aufräumen.

Um die eigentliche Frage zu beantworten:

Zuletzt hat mein Freund mich darauf hingewiesen, dass ich Meteor von Dan Brown doppelt im Regal stehen habe. Die habe ich beide von meinen Eltern mitgebracht und hatte das noch gar nicht gemerkt. (Da sieht man so richtig, wie unaufgeräumt meine Regale sind). Außerdem habe ich Im Licht der Sterne von Nora Roberts weggeschmissen, da dieses ein wenig ranzig geworden war und es schon sehr eklig aussah. Das Buch hätte ich in dem Zustand auch niemandem mehr weitergeben wollen.

Allerdings waren das beides keine Bücher, die ich bewusst aussortiert hatte, weil ich sie nie wieder lesen werde. Und das führt mich zu meinem Vorhaben (welches zugegebenermaßen schon länger in mir gärt):

Neues Billyregal. Neue Ordnung.

Mein Freund und ich waren vor einer Weile bei Ikea (eigentlich, um für ihn einzukaufen, aber für mich landete auch einiges im Einkaufswagen). Da habe ich ihn überredet, mir noch ein Billyregal mitzunehmen. Ok, die eigentliche Überredung war, dass er mir das Ding dann vier Stockwerke hochgeschleppt hat, der Gute! Seitdem steht das Paket in meinem Schlafzimmer, denn ich hatte noch keine Zeit zum Aufbauen. Das will ich aber in den kommenden Wochen in Angriff nehmen. In diesem Zuge möchte ich vorher alles aussortieren, was nicht mehr gebraucht wird. Das betrifft Bücher, aber auch allen anderen Schnickschnack, der sich ja schnell mal ansammelt. Meinen Kleiderschrank habe ich schon vor einigen Wochen ausgemistet, nun ist der Rest des Schlafzimmers dran! Wenn ich soweit bin, werde ich euch natürlich stolz das Ergebnis präsentieren 😀

Was habt ihr zuletzt aussortiert? Tut ihr euch damit auch so schwer, wie ich?


Svenja (alias Buchfresserchen) stellt auf ihrem Blog jeden Montag die Montagsfrage, also eine Frage aus dem Lesealltag. Auf ihrem Blog gibt es eine Übersicht aller Teilnehmer 🙂 Jeder kann sehr gerne mitmachen 🙂

12 Kommentare

  • Laura

    Mich befreit regelmäßiges Aussortieren. Einmal pro Semester wird jedes Buch der Frage unterzogen, ob ich es noch einmal lesen würde oder nicht. Wenn ich die Frage klar verneinen kann, dann muss es gehen. Das klingt zunächst radikal, aber es schafft Platz für Neues und potenziell Besseres.
    Büchern wird noch immer und teilweise auch mit Berechtigung eine verklärte Manifestation von Bildung zugeschrieben. Bücher wegzugeben, ihnen Eselsohren zuzufügen, ihre Rücken zu brechen – das ist nicht okay. Sie wegzuschmeißen eine Dreistigkeit.
    Doch wie ich die CDs von Tokio Hotel aussortiere, weil sie einfach nicht mehr meinem Geschmack entspricht, so müssen mich auch die Bücher verlassen, die ich zu einem anderen Zeitpunkt gut fand, die mir jetzt aber nichts mehr geben. Oder weil ich die Auflösung des mittelmäßigen Krimis kenne und mir der Grund fehlt, ihn weiterhin im Schrank stehen zu lassen. Also gebe ich anderen Leuten die Möglichkeit, den Krimi auf seine Qualität und seinen Mörder beurteilen zu lassen. Das geschieht in Form einer „zu verschenken <3"-Kiste vor meiner Tür.
    Und ich kann alle nur ermuntern, das zu tun, denn nicht nur schafft es Platz, wirkt befreiend und macht anderen eine Freude: Ich habe schon das ein oder andere gute Buch in einer solchen Kiste gefunden – was euch nicht mehr gefällt, ist vielleicht mein neuer Lieblingsroman! 🙂

    • Jennifer

      Ich bewundere ja jeden, der so kräftig aussortieren kann 😀 Ich muss mich leider immer noch ein bisschen dazu zwingen. Ich habe aber zuletzt gelernt, dass einmal im Ganzen ausmisten leichter ist, als immer wieder einzelne Dinge auszusortieren. Daher möchte ich das Schlafzimmer demnächst auch im Ganzen ausmisten…
      Deine Einstellung, einmal im Jahr auszumisten, finde ich bewundernswert. Allerdings glaube ich nicht, dass ich mich nach einem Jahr schon von den Erinnerungen trennen könnte.
      Aber ich gebe dir recht, dass man sich gerade bei Büchern noch einmal schwerer tut, sie wegzugeben. Dabei muss man die Bücher ja nicht wegschmeißen – hier in Leipzig gibt es zum Beispiel viele öffentliche Bücherschränke 😉 Was machst du denn mit deinen aussortierten Büchern?
      VG Jennifer

        • Jennifer

          Oh, da ging wohl etwas schief. Ich habe deinen Kommentar gestern nur bis „in Form einer“ angezeigt bekommen und mich schon gewundert, ob da noch was fehlt 😀 Jetzt zeigt WordPress mir auch den Rest an 🙂
          Verschenken finde ich eine gute Sache 🙂 Ich bezweifle zwar, das meine Nachbarn eine solche Kiste gut fünden – aber da seit über eine Woche eine Waschmaschine im Hausflur steht, kann sich da eigentlich niemand beschweren…
          VG Jennifer

  • kleenesbuntewelt

    Mir geht es hier genauso wie dir. Sich von Dingen – und besonders von Büchern – trennen fällt mir auch wirklich schwer, denn oft hängen an diesen Gegenständen auch Erinnerungen an schöne Zeiten oder besondere Menschen in meinem Leben.
    Viele Grüße
    Sarah

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