• [Rezension] Furioses Verwirrspiel: „Der letzte Huelsenbeck“ von Christian Y. Schmidt

    Der letzte Huelsenbeck ist eines von fünf Büchern (lustigerweise das letzte), die ich im Rahmen der Jury-Bewertung für den Bloggerpreis Das Debüt gelesen habe. Meine Gesamtbewertung und auch den Vergleich der Bücher veröffentliche ich in einem seperaten Beitrag. Der letzte Huelsenbeck Eigentlich will der gealterte Daniel zurückgekehrt nach Berlin nur seine Ruhe, nach jahrelanger Abwesenheit in Ostasien hat er eigentlich auch kaum noch Bezugspunkte in Deutschland. Doch die Beerdigung eines Jugendfreundes setzt merkwürdige Begebenheiten in Gang. Daniel sucht seine ehemaligen Freunde und Mitglieder der Huelsenbecks (eine Gruppe junger Männer, die sich in Anlehnung an einen der Gründer des Dadaismus nach ihm benannten), die sich ganz dem Dadaismus verschrieben hatten, und…

  • [Rezension] Über Freundschaft, Erwachsenwerden und Lebensträume

    Als wir unbesiegbar waren von Alice Adams Sommer, 1995. Die vier Freunde Eva, Benedict, Sylvie und Lucien verleben ihren letzten gemeinsamen Sommer. Denn das Ende ihrer Studienzeit markiert den Wendepunkt in ihrer aller Leben. Während die einen feste Pläne für ihr Leben haben, geben die anderen sich unerreichbaren Träumen hin. Doch mit der Zeit und den Veränderungen, die eintreten, driften ihre Beziehungen auseinander. Jeder von ihnen erlebt alleine Höhe- und Tiefpunkte und alle fragen sich, warum es so schwer ist, Freundschaft am Leben zu erhalten? Was bereut man im Leben? Alice Adams erzählt in ihrem Debütroman einerseits von Freundschaft, aber auch vom Verlust der Jugend und Unbeschwertheit. Über 20 Jahre…