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Bin ich wirklich so mystery? – Zweiter Teil

Da ich heute Morgen in meinem Reader auf einen Mystery-Blogger-Beitrag stieß, habe ich mich dunkel erinnert… Da war ja mal was!

Wie ich euch letzten Monat vor sehr, sehr, sehr langer Zeit in Teil 1 schon angekündigt habe, wurde ich viermal zum Mystery Blogger Award getaggt. Da ich euch aber nicht so viele Infos über mich in einem Beitrag um die Ohren hauen wollte, habe ich mich entschieden, zwei Beiträge aus all den Fragen zu machen. Heute gibt es nun den zweiten Teil, diesmal mit den Fragen von und für Dani und Marie von Danrieding und Jen von Jenlovetoread. Herzlichen Dank für die Nominierung!

Hier kommt ihr noch einmal zu dem ersten Beitrag mit den Fragen von Anni von Wortzerfetzteanni und Pia von Pialalama.


3 Fakten über mich

  1. Fakt: Ich komme aus Hessen, aber  ich spreche kaum hessisch. Bis auf das typische „gell“, kommen mir kaum hessische Worte aus dem Mund. Zumindest nicht im Vergleich zu den Hessen „vom Dorf“.
  2. Fakt: Mein Bücherregal ist total unsortiert: Ich bin schon froh, wenn alles irgendwie rein passt. Leider bin ich im Aussortieren sehr schlecht, sodass ich mich nur mit viel Überwindung von Büchern trennen kann. Selbst, wenn ich diese nicht mochte. Selbst, wenn ich sie abgebrochen habe. Ja, ich weiß… Ich arbeite dran. Aber bisher fiel es mir unglaublich schwer, Bücher wegzugeben. Man weiß schließlich nie, wann man einem Buch eine zweite Chance gibt oder ein Buch noch einmal braucht… 😉
  3. Fakt: Ich gehöre zu den Menschen, die es der Bahn richtig übel nimmt, wenn sie Verspätung hat. Es ist ärgerlich, es stiehlt mir Zeit und oft bin ich sowieso schon zu spät, weil ich grundsätzlich zu wenig Zeit für den Weg einplane (ok, letzteres ist eher mein Fehler, aber trotzdem! Ich versuch ja auch pünktlich zu kommen. Kann die Bahn das nicht auch versuchen?)

5 Fragen von Dani und Marie

  • Was willst du mit deinem Blog erreichen?

Mit meinem Blog gehe ich einem Hobby nach: Ich möchte gerne über Bücher schreiben und mich auch mit anderen Leseinteressierten austauschen. Am meisten freut es mich, wenn jemand schreibt, dass ich ihn für ein Buch interessieren konnte. Aber ich freue mich auch über die anderen Kommentare auf meinem Blog. Generell hoffe ich eigentlich bei jedem Beitrag, dass ihn zumindest eine Person so inspirierend findet, dass er oder sie etwas für sich „mitnimmt“.

  • Liest du lieber Bücher einer Reihe oder Einteiler?

Das hängt ganz von meiner Leselaune ab. Natürlich lese ich sehr gerne Fortsetzungen und mag es auch zu sehen, wie sich eine Figur über mehrere Bände entwickelt. Aber manchmal möchte ich auch in eine neue Welt eintauchen. Und da eignet sich ein einzelnes Buch oft besser als eine Reihe. Im Prinzip lese ich aber beides gleich gerne.

  • Was ist für dich die wichtigste Sache in deinem Leben?

Die wichtigste Sache in meinem Leben ist für mich meine Familie. Dazu gehöre die Mitglieder meiner engen Familie und einige wenige Personen, die ich im Geiste mit zu den mir ganz nahe stehenden Personen zähle und für die ich jederzeit ohne zu Fragen alle Termine absagen und jederzeit zur Hilfe eilen würde.

  • Welche Superkraft hättest du gerne?

Ich hätte gerne ein phänomenales Gedächtnis. Besonders was Namen und Gesichter angeht, bin ich manchmal furchtbar vergesslich, was mitunter schon recht peinlich sein kann. Wenn ich mir alle Leute merken könnte, wäre es viel einfacher, Gespräche zu beginnen. Mir graust jetzt schon ein wenig vor der kommenden Buchmesse, da ich bestimmt die Hälfte der Personen nicht mehr wiedererkennen werde, die ich in Frankfurt kennen gelernt habe. Das ist aber gar nicht böse gemeint! Und überhaupt nicht persönlich!

  • Was würdest du an der Welt verändern, wenn du könntest?

Es gab die Menschen, die lasen, und es gab die anderen. Ob einer ein Leser war oder ein Nichtleser – man merkte es schnell. Es gab zwischen den Menschen keinen größeren Unterschied als diesen.

Nachtzug nach Lissabon, Seite 96

Ich glaube, ich würde alle Menschen zu Lesern machen. Wenn ich mir unsere heutige Welt anschaue, bin ich manchmal überrascht und auch entsetzt, welcher Umgangston herrscht. Ich würde mir wünschen, dass wir alle ein wenig empathischer wären und versuchen würde, uns in unser Gegenüber hineinzuversetzen. Und das wir miteinander diskutieren, statt übereinander. Ich habe vor Jahren einmal gelesen, dass Leser empathischer sind und sich besser in Fremde hineinversetzen können und daher hoffe ich, dass Leser die Welt verbessern würden.


5 Fragen von Jen

1. Wo ließt ihr am liebsten eure Bücher

Ich lese am liebsten auf der Couch, in Gesellschaft von einer Tasse Tee oder Kaffee. Prinzipiell kann ich zwar überall lesen, aber hier habe ich die nötige Ruhe um wirklich stundenlang in fremden Welten versinken zu können.

2. Welchen Charakter hättest du unheimlich gerne in deinem Freundeskreis?

Ich glaube, ich hätte gerne Liesel aus Die Bücherdiebin in meinem Freundeskreis. Alternativ auch Meggie aus Der Tintenwelt-Trilogie, die ich als Jugendliche sehr verschlungen habe. Diese beiden fallen mir spontan ein, sicher gäbe es aber bei längerem Nachdenken noch viele, viele weitere interessante Charaktere.

3. Du kannst in eine Magische Welt – welche & warum wäre es?

Das wäre dann eindeutig die Kai Meyer’sche Wellenläufer-Welt [Wikipedia]. Das war eine meiner liebsten Jugendwelten, in die ich mich oft geflüchtet habe. Zwar hat diese Welt auch viel Dunkles, aber alleine schon aus nostalgischen Gründen möchte ich diese Welt gerne sehen! [Auch hier alternativ die Tintenwelt]

4. Welches Ende würdest du neu schreiben?

Puh, das ist ja eine gemeine Frage. Immerhin hat sich der Autor in der Regel etwas dabei gedacht, ein Ende genau so zu schaffen. Ich würde gerne manchmal das Ende umschreiben, wenn es mich emotional sehr mitgerissen hat, so zum Beispiel bei Der Junge im gestreiften Pyjama. Aber das wäre dann einfach nicht mehr das gleiche Buch, versteht ihr? Und würde uns wahrscheinlich eben so wenig zufrieden zurück lassen…

5. Welchen Wert hat das Lesen & Bücher für dich in deinem Leben?

Einen sehr großen, das merke ich immer dann, wenn ich mal eine Weile wirklich keine Zeit zum Lesen haben. Lesen erdet mich, es reduziert Stress, tröstet. Eigentlich sollte es in der Apotheke verschrieben werden 😉 Und überhaupt sollten natürlich viel mehr Leute lesen 😀


Über den Mystery Blogger Award

mysterybloggeraward

Okoto Enigma:
WHY DID I CREATE THE AWARD?
I created the award because there are a lot of amazing blogs out there that haven’t been discovered, yet. And, most of these blogs deserve recognition. For that reason, I decided to create my own award; and nominate people who can also nominate others; and so on. This is one of the best ways to create a friendly community and build a link between bloggers in the blogosphere; as everyone gets nominated and they too can spread the fun by nominating more people for the award.

Warum tagge ich niemanden?

Ich stehe diesen häufigen Awards und Tags immer ein wenig zwiegespalten gegenüber. Einerseits freue ich mich natürlich, wenn jemand an mich denkt, andererseits führen diese Tags oft dazu, dass reihenweise kaum noch andere Beiträge veröffentlicht werden, da man gar nicht mehr hinterherkommt, die jeweiligen Aufgaben zu erfüllen. Ich brauche dafür beispielsweise immer sehr lange und ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, dass die Person, die mich getaggt hat, wartet. Da ich selbst also niemanden unter Druck setzen möchte, tagge ich niemanden speziell, freue mich aber, wenn jemand sich animiert fühlt, den Tag einfach so zu machen 🙂 (Ich liefere in dem Falle gerne auch individuelle Fragen nach, einfach einen kleinen Kommentar mit Hinweis dalassen 😉 )


So, ich hoffe, ihr hattet Spaß dabei, mich ein wenig näher kennen zu lernen 🙂

2 Kommentare

  • Pialalama

    Hey Jennifer!

    Das mit dem Heimat-Dialekt kenne ich nur zu gut! Ich spreche auch nur ganz wenig schwäbisch, allerdings bekomme ich das „isch“ und „des“ einfach nicht weg. Das reicht den Leuten dann schon aus um mich zu fragen, wo ich denn her komme 😀 Meine Eltern und Geschwister sind immer ganz überrascht, wenn ich doch mal ein bisschen mehr schwäbl.

    Ich finde übrigens, man muss nicht „daran arbeiten“ sein Regal auszusortieren. Ich kann mich auch nur ganz schwer von meinen Büchern trennen. Aber was ist schon dabei? Mal abgesehen davon, dass man dafür auch mal eine ganze Menge Geld hinblättert, ist es doch schön, so viele Bücher bei sich zu stehen zu haben. Wie eine kleine Bibliothek 🙂 Ich zumindest bin froh darüber, dass meine Mutter all ihre Bücher immer noch hat – mal abgesehen von Jugendbüchern-, weil die kann ich jetzt alle selbst verschlingen 😀

    Liebe Grüße,
    Pia!

    • Jennifer

      Hi Pia,
      ja, das gell sorgt auch immer wieder für Irritationen. Wobei da verschiedene Variationen so verbreitet sind, dass ich echt schon überall nur nicht in Hessen verortet wurde 😀

      Nun ja. Grundsätzlich stimme ich dir zu, man „muss“ nicht aussortieren. Aber irgendwann ist das Regal voll und aktuell fange ich an, kleine Stapel vor dem Regal aufzuschichten. Das ist auf Dauer aber keine Lösung (man stößt sich so schnell die Zehen, wenn man nicht aufpasst). Und an den nächsten Umzug mag ich schon gar nicht denken…
      Zumal man als Buchblogger – zumindest bemerke ich diese Tendenz so langsam auch bei mir – eben doch nochmal mehr Bücher ansammelt. Zumindest meine Unisachen mal durchzugehen habe ich mir für 2018 fest vorgenommen. Man muss ja nicht alles aufheben, nur um des Aufhebens willens (ich hab ein paar wirklich furchtbare Sachen im Regal, ich sags dir!)…
      VG Jennifer

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