• [Rezension] Der Künstler als Klischee?: „Leinsee“ von Anne Reinecke

    Leinsee, das frisch erschienene Debüt von Anne Reinecke, ist ein Buch von dem ich vorab bereits viele positive Stimmen gehört hatte und dementsprechend neugierig war ich. Der Klappentext kitzelte meine Neugier dann allerdings nicht so sehr. Im Rahmen einer Veranstaltung habe ich das Buch dennoch auf der vergangenen Leipziger Buchmesse geschenkt bekommen und aus Neugierde habe ich es vergangene Woche gelesen. Leinsee von Anne Reinecke Karl ist ein Künstler mit einem großen Erbe: Seine Eltern sind DAS gefeierte und umgarnte Künstler-Ehepaar der Gegenwart. Seine eigene Beziehung zu seinen Eltern ist durch seine Internatszeit jedoch durchwachsen. Als sein Vater sich umbringt und die Mutter schwer erkrankt, muss er an seinen Heimatort…

  • [Rezension] „Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden“ von Laurent Gounelle

    Marketing und Glauben Für die PR-Agentin Alice läuft alles prächtig. Sie ist in ihrem Beruf erfolgreich, nur privat harpert es ein wenig. Ihr Jugendfreund dagegen fühlt sich mit seiner Berufung zum Priester längst nicht so zufrieden. In Erinnerung an ihre jugendlichen Gefühle macht Alice aus ihm ihr neues Projekt: Kann sie ihn soweit vermarkten, dass sich seine Kirche füllt? Und was macht es mir ihr, sich so intensiv mit Religion auseinanderzusetzen? Alice selbst glaubt nicht an Religion und ebensowenig an den Sinn von Religion. Sie steht allem, was religiös ist, ablehnend gegenüber und scherzt meist eher abfällig über die Worte Jesu, über Kirchentraditionen oder die Gläubigen. Um ihren Freund besser verstehen…