• [Rezension] Warum „Das Leben kostet viel Zeit“ von Jens Sparschuh zu viel Lesezeit kostete

    Auf der Leipziger Buchmesse 2018 stolperte mein Freund zufällig über Das Leben kostet viel Zeit von Jens Sparschuh. Eigentlich klang das Buch sehr interessant, daher wollte ich es sehr gerne lesen. Leider entpuppte sich die Geschichte als etwas anderes als erwartet sodass ich zum Schluss leider sagen muss: Dieses Buch kostete zu viel Zeit! Das Leben kostet viel Zeit von Jens Sparschuh Früher arbeitete er als Redakteur in einem kleinen lokalen Tagblatt. Nun schreibt Titus Brose für LebensLauf die – oftmals eintönig bis belanglosen – Lebenserinnerungen von Senioren auf. Im Alten Fährhaus, dem örtlichen Altenheim, trifft er dabei so manche skurrile Gestalt und sinniert über Sinn und Unsinn des Lebens…

  • [Rezension] „Old School“ von John Niven

    Älter werden ist ja sowieso schon nicht so spaßig. Wenn dann noch ein Schicksalsschlag daherkommt und den ruhigen Ruhestand bedroht, dann geht es erst recht bergab! Diese Erfahrung machen auch die beiden etwas in die Jahre gekommenen Freundinnen Susan und Julie.

  • „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky

    Ein verlassenes Dorf in Tschernowo Russland. Tschernowo nach einem Reaktorunfall. Das gesamte Umland ist verstrahlt. Wer jung ist, wer Kinder plant, wer noch eine Zukunft im Leben hat, der ist bereits seit langem fort. Nur die Alten sind zurückgekommen. Sie haben nichts mehr zu verlieren und sie haben keinen anderen Ort im Leben. Hier leben sie ein Leben fernab der Zivilisation. Ohne Telefon und Internet, ohne gute Versorgung. Der Bus in die nächste Stadt hält Kilometer vor Tschernowo, doch viele Lebensmittel brauchen sie nicht von außerhalb. Wenn der eigene Körper verstrahlt ist, was machen dann schon kontaminierte Lebensmittel? Und so ziehen sie das meiste, was sie zum Leben brauchen, im…