• [BücherinBüchern] Der blinde Literaturbetrieb: „Ein Bär will nach oben“ von William Kotzwinkle

    Dieser Roman wurde mir auf Twitter empfohlen und ich bin sehr dankbar dafür, alleine über den Titel wäre ich wohl niemals darauf gekommen, ihn zu lesen. Dabei ist der Titel wirklich nicht schlecht gewählt, er lässt nur nicht auf den ersten Blick erkennen, welche Geschichte sich da verbirgt: Ein Bär will nach oben Arthur Bramhall ist Literaturdozent an einer amerikanischen Universität. Und er schrieb ein Buch: Sein erstes Buch verbrannte im Feuer, um sich davor zu schützen, legt er die zweite Version in einer Aktentasche unter einen Baum. Dort findet ein Bär die Tasche und dieser Bär, der findet die Idee Autor zu werden selbst gar nicht schlecht. So stellt…

  • [BücherinBüchern] Literaturpoetik: „Treideln“ von Juli Zeh

    Wenn im Titel irgendwo das Wort Buch vorkommt. Wenn die Geschichte sich in einer Bibliothek abspielt. Wenn es sich um eine Geschichte über Bücher, Buchhandlungen, Literatur oder das Lesen handelt. Dann werde ich meist sehr, sehr neugierig… In dieser kleinen Serie möchte ich ein paar dieser besonderen Schätze vorstellen. Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr noch weitere Bücher kennt, die ihr mir empfehlen könnt! Heute: Treideln von Juli Zeh Treideln ist das Resultat Juli Zehs Frankfurter Poetikvorlesungen. Es handelt sich um einen Briefroman, in dem eine fiktive Juli erklärt, wie sie denn eigentlich schreibt. Der Autor ist ja das größte Mysterium am Werk überhaupt. Warum schreibt er? Warum schreibt er…