• [Kolumne] Vertrautes Lesen

    Mein Kopf ist manchmal so voll mit allen Dingen aus meinem Alltag, dass ich das Gefühl habe, gar keine neuen Geschichten mehr aufnehmen zu können. Oft habe ich ein unbekanntes Buch neben mir liegen, kann mich aber nicht durchringen, dieses zu lesen. Ich bin einfach zu müde, zu abgelenkt, habe zu viele Gedanken im Kopf. Leichter fällt es mir dagegen mich mit mir bereits bekanntem Lesestoff abzulenken. Ob oft gelesenes Jugendbuch oder Liebesromanen aus meiner Abi-Stress-Phase, aktuell lese ich, was seicht ist, und vor allem: Was ich eigentlich schon kenne. Diese bekannten Geschichten halten meinen Kopf vom Grübeln ab, sie geben mir ein vertrautes und sicheres Gefühl. Und dennoch belegen…