• [Masterarbeit] Eine Idee, ein Anfang und ein schwer einzureichender Antrag

    In den letzten Wochen habe ich mich oft mit anderen über Abschlussarbeiten ausgetauscht. Gerne wurde ich dabei auch nach meiner eigenen Masterarbeit gefragt. Und habe mit meinen Antworten allzu oft für Verwirrung gesorgt: Ja, ich habe bereits begonnen zu schreiben. Nein, also ich schreibe noch nicht am Text, ich lese noch. Also streng genommen recherchiere ich. Ja, ich habe bereits Bücher zuhause, habe einen ersten Entwurf für die Analyse. Ja, ich gehe (un-)regelmäßig in die Bibliothek. Nein, ich habe kein Abgabedatum. Nein, einen Antrag habe ich noch nicht gestellt. Es ist alles sehr kompliziert… Eine Idee Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich mir grob überlegt, worüber ich in meiner…

  • Kleiner Semesterrückblick

    Ich hatte euch ja einen kleinen Semesterrückblick versprochen und hier kommt er nun: Modul 1 – Historische Fachsprachen Hier hatte ich eine sehr spannende Vorlesung. Ich habe vieles aus unterschiedlichen Bereichen des Mittelalters gelernt. Unter anderem über die freien und unfreien Künste, über Medizin, Recht, Religion usw. Ein paar Dinge wusste ich natürlich bereits aus anderen Vorlesungen, aber es war trotzdem interessant, alles in Bezug zueinander zu betrachten. Dazu kamen noch zwei Seminare, in denen wir die jeweiligen Fachbereiche noch einmal vertieft betrachtet und auch einzelne Texte oder Textauszüge vorgestellt bekommen haben. Auch dort habe ich einige neue Dinge gelernt. Dass Kochbücher und Zauberbücher ganz ähnlich aufgebaut sind und teilweise…

  • „Die Arbeit der Nacht“ von Thomas Glavinic *enthält Spoiler*

    Das Buch Jonas ist allein. Zuerst ist es nur eine kleine Irritation, als die Zeitung nicht vor der Tür liegt und Fernseher und Radio nur Rauschen von sich geben. Dann jedoch wird Jonas klar, dass seine Stadt, Wien, menschenleer ist. Ist er der einzige Überlebende einer Katastrophe? Sind die Menschen geflüchtet? Wenn ja, wovor? Jonas beginnt zu suchen. Er durchstreift die Stadt, die Läden, die Wohnungen und bricht schließlich mit einem Truck auf, um nach Spuren der Menschen suchen. Mit wachsender Spannung erzählt Thomas Glavinic davon, was Menschsein heißt, wenn es keine Menschen mehr gibt. Verlagsbeschreibung Meine Meinung Ein spannendes Grundthema: Wer ist der Mensch, wenn niemand sonst außer ihm…