• [BücherinBüchern] Literaturpoetik: „Treideln“ von Juli Zeh

    Wenn im Titel irgendwo das Wort Buch vorkommt. Wenn die Geschichte sich in einer Bibliothek abspielt. Wenn es sich um eine Geschichte über Bücher, Buchhandlungen, Literatur oder das Lesen handelt. Dann werde ich meist sehr, sehr neugierig… In dieser kleinen Serie möchte ich ein paar dieser besonderen Schätze vorstellen. Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr noch weitere Bücher kennt, die ihr mir empfehlen könnt! Heute: Treideln von Juli Zeh Treideln ist das Resultat Juli Zehs Frankfurter Poetikvorlesungen. Es handelt sich um einen Briefroman, in dem eine fiktive Juli erklärt, wie sie denn eigentlich schreibt. Der Autor ist ja das größte Mysterium am Werk überhaupt. Warum schreibt er? Warum schreibt er…

  • Juli Zeh „Corpus Delicti. Ein Prozess“

    Zum Inhalt (Klappentext) Irgendwann im 21. Jahrhundert: Der Staat will nur unser Bestes und hat Gesundheit zur höchsten Bürgerpflicht gemacht. Ein junger Mann bringt sich um, weil ihn das System eines Verbrechens beschuldigt. Seine Schwester will beweisen, dass er unschuldig ist. Und wird zur Gefahr. Meine Meinung Eine spannende Dystopie über einen Staat, der Gesundheit zur höchsten Norm gemacht hat. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen! Ich hatte von Juli Zeh vorher nur Adler und Engel gelesen, was mich nicht so stark berührt hatte. Von Corpus Delicti dagegen konnte ich kaum genug kriegen! Mia ist eine so starke wie zerrissene Persönlichkeit. Der Verlust ihres Bruders durch das System…