• [BücherinBüchern] „Der Geschichtenverkäufer“ von Jostein Gaarder

    Wenn im Titel irgendwo das Wort Buch vorkommt. Wenn die Geschichte sich in einer Bibliothek abspielt. Wenn es sich um eine Geschichte über Bücher, Buchhandlungen, Literatur oder das Lesen handelt. Dann werde ich meist sehr, sehr neugierig… In dieser kleinen Serie möchte ich ein paar dieser besonderen Schätze vorstellen. Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr noch weitere Bücher kennt, die ihr mir empfehlen könnt! Heute: Der Geschichtenverkäufer von Jostein Gaarde Das Geschäft floriert: Klassenaufsätze gegen Süßigkeiten, später gegen weibliche Zuneigung. Ihm fliegt zu, was vielen Schriftstellern ständig ausgeht: Geschichten. Der Gedanke, selbst Schriftsteller zu werden, erscheint ihm absurd. Es drängt ihn einfach nichts ins Licht der Öffentlichkeit. Und so entscheidet…

  • Ausgeliehene Bücher zurückgeben

    Hallo liebe Büchersüchtige da draußen! Heute möchte ich mit euch mal über das Bücherleihen bzw. geliehen bekommen sprechen. Und über die Frage, wie schnell ihr diese Bücher zurück gebt. Natürlich gebe ich ausgeliehene Bücher IMMER zurück! Nur eben nicht immer zeitnah. Das allerschlimmste, was Freunde mir antun können, ist: Mir ein Buch in die Hand drücken mit den Worten „Du brauchst dich nicht beeilen. Ich habs schon gelesen, ich brauche es nicht so bald zurück“. Denn in den meisten Fällen führt das dazu, dass ich das Buch zuhause neben mein Bett lege und dann erst einmal etwas anderes lese. Ein gerade gekauftes Buch, ein anderweitig empfohlenes, ein geschenkt bekommenes Buch.…

  • Quergelesen – Was war los in dieser Woche?

    Hier gibt es einen kleinen Einblick darüber, was diese Woche bei mir los war… Was habe ich gelesen? Ich habe mich Anfang der Woche entschieden, Terézia Moras Alle Tage abzubrechen und stattdessen Engelskuss von Nalini Singh in einem Rutsch durchgelesen. Außerden lese ich seit meinem Salzburgurlaub immer noch an Der Hals der Giraffe, welches ich wahrscheinlich nächste Woche beenden werde. Bisher gefällt mir der Ton sehr gut, es ist sehr locker geschrieben und die biologischen Begriffe und Themen sind verständlich (ein Glück war ich im Biologie-Leistungskurs). „Wer von Ihnen hat denn ein Haustier?“ Das war die Gelegenheit jetzt. Tiere zogen immer noch. Sogar nach der Geschlechtsreife. Aber Fell und Zitzen mussten sie haben.…

  • [BücherinBüchern] Der Wahnsinn von Literaturpreisen: „Der beste Roman des Jahres“ von Edward St. Aubyn

    Wenn im Titel irgendwo das Wort Buch vorkommt. Wenn die Geschichte sich in einer Bibliothek abspielt. Wenn es sich um eine Geschichte über Bücher, Buchhandlungen, Literatur oder das Lesen handelt. Dann werde ich meist sehr, sehr neugierig… In dieser kleinen Serie möchte ich ein paar dieser besonderen Schätze vorstellen. Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr noch weitere Bücher kennt, die ihr mir empfehlen könnt! Heute: Der beste Roman des Jahres von Edward St. Aubin Das Buch Die Handlung ist in Great Britain angesiedelt und zwar kurz vor der Verleihung eines fiktiven Preises, der wohl an den Man Booker Prize (quasi DER britische Literaturpreis) angelehnt ist.  Das Buch liest sich extrem…

  • „Engelskuss“ von Nalini Singh

    Das Buch Die Vampirjägerin (im Sinne von Kopfgeldjägerin) Elena Deveraux soll einen abtrünnigen Erzengel jagen. Als ob das nicht schon tödlich genug wäre, spielt ihr Auftraggeber, der Erzengel Raphael, ein grausam sinnliches Spiel mit ihr. Meine Meinung Ich habe eigentlich bisher immer einen großen Bogen um diese Serie gemacht, da ich mich für Engel nie so recht erwärmen konnte. Nichtsdestotrotz bin ich ein großer Fan von Nalini Singh. Ich mochte ihren Schreibstil schon immer, sowohl bei ihren Gestaltwandelerromanen als auch bei den Kurzgeschichten, bei denen auch die Engel immer mal wieder auftauchten. Von daher war meine Neugierde einfach irgendwann zu groß. Ich habe das Buch gestern Abend angefangen und konnte…

  • „Alle Tage“ von Terézia Mora – oder: Warum ich ein Buch abgebrochen habe

    Nennen wir die Zeit jetzt, nennen wir den Ort hier. Beschreiben wir beides wie folgt. Alle Tage, S.9 Alle Tage Der Roman stellt das Schicksal eines heimatlosen Mannes dar. In sein osteuropäisches Heimatland kann er nicht zurückehren, dort herrscht Krieg. So lebt er in Deutschland am Rande der Gesellschaft; ist kein Aussteiger, sondern ein Nie-Dazugehörender. Obwohl er bereits jahrelang in Deutschland lebt, arbeitet und auch heiratete, hat er keinen Platz gefunden, an den er gehört. So lebt er im Jetzt, ohne Zukunft, seine Vergangenheit liegt zu weiten Teilen im Dunklen. Auch die Menschen, mit denen er in Kontakt kommt, gehören zu den Ausgestoßenen einer Gesellschaft, die sich wenig um individuelle Schicksale…

  • [Bücher in Büchern] „Lesewesen“ von Juliane Pieper

    Wenn im Titel irgendwo das Wort Buch vorkommt. Wenn die Geschichte sich in einer Bibliothek abspielt. Wenn es sich um eine Geschichte über Bücher, Buchhandlungen, Literatur oder das Lesen handelt. Dann werde ich meist sehr, sehr neugierig… In dieser kleinen Serie möchte ich ein paar dieser besonderen Schätze vorstellen. Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr noch weitere Bücher kennt, die ihr mir empfehlen könnt! Heute: „Lesewesen“ von Juliane Pieper Von Badewannenlesern, dem Blätterwald und Papiertigern – verbreitete, seltene und sonderbare Geschöpfe aus der Welt des Lesens Eine kleine Fibel der verbreitetsten Lesewesen. Vom Strandleser über den Zeitungsleser zum Fantasy- oder Blogleser 😉 Kurzweilig und amüsant. Juliane Pieper stellt gängige…

  • Buchhandlungsverbot

    Leider muss ich gestehen, dass ich allzu oft Bücher kaufe – sehr viel öfter als mir lieb ist. Das führt dazu, dass mein Stapel ungelesener Bücher immer weiter wächst und nie kleiner wird. Vor einiger Zeit habe ich daher beschlossen, in Zukunft keine Buchhandlungen mehr zu betreten, gleiches gilt natürlich für Antiquariate oder auch für Bestellungen im Internet. Ausgenommen sind langlebige Reihen, von denen neue Bände erscheinen, und Bücher, die ich mir für Seminare in der Universität kaufen muss. Es soll ja Leute geben, die sich Bücher nur in der Bibliothek leihen, aber erstens sind die wenigen Exemplare dort sehr schnell vergriffen und zweitens besitze ich Bücher einfach gerne. Ich schreibe…

  • „Terror“ von Ferdinand von Schirach (Rezension und kleine Theaterkritik)

    Auf der Leipziger Buchmesse habe ich mir unter anderem Ferdinand von Schirachs Terror gekauft. Das hatte den einfachen Hintergrund, dass ich Karten für eine Vorstellung hatte und das Stück gerne vorher gelesen haben wollte. Auf der Zugfahrt nach Salzburg habe ich mir das kleine Büchlein vorgenommen. Ich hatte natürlich ein wenig den Skandal der Fernsehausstrahlung im Hinterkopf. Außerdem hatte ich sowohl einiges Negative wie auch Positive von Bekannten gehört. Zum Inhalt Das Stück wirft ein moralisches Dilemma auf: Darf ich einige wenige Personen töten um viele Andere zu retten? Es handelt sich um eine Gerichtsverhandlung über Major Lars Koch. Dieser hat gegen seine Befehle gehandelt und eine Passagierflugmaschine mit 164…

  • Kleine Hymne auf DHL

    Ich hätte nie gedacht, dies einmal zu schreiben, aber heute muss ich DHL einmal loben! Wer schon einmal Bücher (oder irgendwas anderes) im Internet bestellt und dann auf das Paket gewartet hat, der kennt den Ärger: Der Postbote kommt meist, wenn man gerade unter der Dusche steht. Die Klingel war mysteriöserweise kaputt und daher konnte der Bote sich nicht bemerkbar machen. Im ganzen Haus konnte niemand angetroffen werden, um das Paket zuzustellen. Und natürlich erhält man das Paket in der hinterlegten Filiale erst am nächsten Tag ab 11 Uhr, wie einen auch der freundliche gelbe Zettel im Postkasten wissen lässt. Selbst wenn man den Wagen unten auf der Straße sieht.…